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Palästina · 1934-02-01 · Heft 2-3 (Februar 1934) · p. 1

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 2-3 (Februar 1934)
Date
1934-02-01
Page
1 (sequence 3)
Language
German
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PALÄSTINA ZEITSCHRIFT FÜR DEN AUFBAU PALÄSTINAS XVII. Jahrg. Februar-März 1934 Nr. 2/3 Die Frage der Einführung einer Grundsteuer in Palästina. Von Dr. A. Granovsky, Jerusalem. Wir bringen aus dem eben erschienenen Buche unseres geschätzten Mitarbeiters: „Das Steuerwesen Palästinas" nachfolgenden wichtigen Abschnitt. Die Redj. Die Notwendigkeit der Einführung einer Grundsteuer in Palästina wurde in der Theorie bereits längst anerkannt. So lesen wir schon im Bericht der Regierung von 1925 über den Besuch von Sir Ernest Dowson, der nach einer eingehenden Prüfung der Verhältnisse Vorschläge über die Reform der Bodengesetzgebung, Landesvermessung wie auch über die „Einführung einer vereinfachten und genau berechneten Grundsteuer" unterbreitet hat.1) Die 1926 eingesetzte Kommission zum Studium der Reform des Oschers äußerte sich schon entschieden in dem Sinne, daß die beste Endlösung in der Einführung der Grundsteuer bestehe. Diese Idee scheint in den Richtlinien enthalten zu sein, welche die Kommission von der Regierung erhalten hat.2) Ehre Verwirklichung wurde aber immer wieder in eine fernere Zukunft hinausgeschoben, und zwar mit der Begründung, daß hierfür das Vorhandensein eines geordneten Katasters aller Ländereien Palästinas unentbehrliche Vorbedingung sei. Als Grundlage für die Bemessung der Grundsteuer wird nicht der Rohertrag des Bodens genommen, wie dies beim Oscher der Fall war, sondern der nach Abzug der Bewirtschaftungskosten verbleibende Reinertrag, der unter gewöhnlichen Verhältnissen im Durchschnitt mehrerer Jahre nachhaltig erzielt werden kann. Die Höhe der Steuer wird alsdann für jedes Grundstück auf eine längere Zeit hinaus fixiert. Voraussetzung dafür ist aber die genaue Kenntnis der Lage, Größe, Qualität und Leistungsfähigkeit jedes *) Report 1925, p. 5. 2) Average Titfoe Committee Report}, p. 5, par. 2.

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