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Palästina · 1934-01-01 · Heft 1 (Januar 1934) · p. Seite 40

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 1 (Januar 1934)
Article
[Rezension]
Date
1934-01-01
Page
Seite 40 (sequence 2)
Language
German
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Mutter und des Kindes (in allen Entwicklungsstufen) zu geben. Auch Fragen der geistigen Erziehung;, psychische Probleme, wenden mit Bezugnahme auf die Ergebnisse der neuesten Forschung erörtert, und es fehlt nicht an Hinweisen auf bedeutende Werke der Weltliteratur, die manchem Leser gewiß sehr willkommen sein werden. Eine Hälfte der Kalenderblätter (der Kalender hat ein Format von 23X29 cm) wird von reizenden Bildern eingenommen, die die Materien: Kind, Mutter, Familie, soziale Gemeinschaft, Erez Israel illustrieren, und zu jedem dieser Bilder gibt es einen kleinen Text. Zum Teil ist dieser aus dem reichen Schatz unserer kostbaren alten und neueren Literatur gewählt (und so gibt der Kalender jenen, die bezüglich der hebräischen Literatur zum Am haarez gehören, die Möglichkeit, einen Einblick in sie zu gewinnen). Zum Teil haben die Kinder Palästinas den Text zu diesen Bildern beigesteuert. Wir finden nämlich hier eine Sammlung der köstlichsten Kinderaussprüche, die eine Quelle des Entzückens und der Heiterkeit für den Leser sind. Immer von neuem kehrt man zu diesen Aussprüchen zurück, wenn das Kalenderblatt überschlagen ist, um sich wieder und wieder an ihnen zu erfreuen. Wie wunderbar sind doch diese palästinensischen Kinder, wie naturnahe und naiv, wie gesund an Leib und Seele und wie schön! Der Text des Kalenders ist durchaus punktiert^ so daß er auch von Anfängern im Hebräischen gelesen werden kann, ja, es scheint mir, daß diesler Kalender geradezu als interessantes, abwechslungsreiches und Freude spendendes Lehrbuch verwendet werden kann. Die eigentlichen Kalenderblätter sind abzureißen und es bleibt uns ein Buch von dauerndem Wert. Dr. Mannka Spiegel, Graz. Wörterbuch des palästinensischen Arabisch und Deutsch-Arabisch, von Leonhard Bauer', Jerusalem, Syrisches Waisenhaus, 1933, S. 432. — Mit außerordentlicher Sorgfalt ist hier ein wichtiges Handbuch für jeden deutsch sprechenden Europäer geschaffen, der im Verkehr mit den palästinensischen Arabern tiefer in das Studium ihrer Sprache und ihres Westens eindringen will. Das kleine, handliche Buch bietet auif 432 Seiten eine Fülle praktischer und wissenschaftlicher Anregungen. In seiner ganzen Anordnung ist es ein glänzender Beweis für die tiefen Kenntnisse des Verfassers, dessen langjährige Beschäftigung mit dem palästinensischen Arabisch hier ein unentbehrliches Hilfsbuch geschaffen hat. Die Umschrift der arabischen Wörter ist klar und der Druck so übersichtlich^ daß man von dem erst befremdenden transkribierten Lautbild bald die Assoziation zu dem arabischen Wortbild findet. Angaben über Aussprache und Dialektunterschiede, sehr ausführliche Listen über Arabismen und Redewendungen des täglichen Lebens, über Eigennamen und schließlich über kulinarische Spezialitäten vervollständigen das Werk, das auch als Grundlage einer Lexikographie des palästinensischen' Arabisch von größter Wichtigkeit ist. Dr. R. St. Djie Juden Wietos, von Prof. Dr. Hans Tietze, mit 30 Tafeln, Bildern und Plänen, Verlag E. P. Tal & Co., Wien 1933, S. 3«4. — Der Autor, selbst jüdischer Abstammung, hat die schwierige Aufgabe, die Geschichte der Juden Wiens im Rahmen der allgemeinen Entwicklung der Stadt möglichst objektiv zu schreiben, glänzend gelöst. Dies ist umso anerkennenswerter, als ihm jede tiefere Kenntnis des Judentums zu fehlen scheint,, und er einen im Vorwort betonten .^Untergangsstandpunkt" für das Judentum einnimmt. Der Mangel

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