Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 17 (1934)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1934)
- Article
- [Rezension] / ad. bm.
- Date
- 1934-01-01
- Page
- Seite 39 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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BESPRECHUNGEN. Chaim Weizmann, der jüdische Staatsmann. Von Dr. Manfred Reifer. Mit einem Porträt. Herausgegeben vom Jüdischen Klub „Massada", Czernowitz. S. 49. — Der Autor, der bekannte Führer zionistischer Arbeit, gibt in dieser Broschüre einen kurzen Blick des zionistischen Werdegangs und der Leistungen Weizmanns. Damit wird auch ein wichtiges Stück zionistischer Geschichte entrollt, das gerade jetzt wieder das größte Interesse jüdischer Kreise finden wird. Dr. Reifer schreibt als Bewunderer Weizmanns und geht auf die schweren inneren Kämpfe in der zionistischen Organisation, die zu seinem Rücktritt führten, nur mit wenigen Worten ein. Vielleicht hätte an dieser Stelle außer den Reden Weizmann selbst eine schärfere Heraustarbeitungj der Gegensätze zwischen ihm und einem großen Teil der zionistischen Organisation diese klarer hervortreten lassen können. Damit wäre aber vielleicht der Rahmen dieser Arbeit gesprengt worden,, die als kurzes Resume vom Lebens - gang und Leistung Weizmanns willkommen ist. ad. bm. A post-war bibliography of the Near-Eastern-MandatesV 1919—1930. Social Science Series. Hebrew Fascicle, Editor A* Yaari of the Hebrew University L i b a r y„ Jerusalem 1933 XIX u. 227 S. — Eine amerikanische Universität Beirut hat vor längerer Zeit die Initiative zu einem in der weiteren Oeffentlichkeit noch kaum bekannten großen bibliographischen Werke der Publikationen über die Mandatsländer des Vorderen Orients ergriffen. Der Plan des Gesamtwerkes ist so angelegt, daß die Gesamtliteratur in verschiedene Wissenschaftsgebiete aufgeteilt ist und für jedes dieser Gebiete Bibliographien der. Publikationen in Englisch, Französisch, Arabisch, Hebräisch, Italienisch, Deutsch (und zum Teil in anderen Sprachen des Vorderen Orients) in speziellen Ausgaben erscheinen. Die bibliographische Bearbeitung der hebräischen Publikationen hatte A. Yaari von der Universitätsbibliothek in Jerusalem übernommen. Es ist ein stattlicher Band geworden, der 2391 Niummern enthält und ein umfassendes Bild aller hebräischen Veröffentlichungen in Buchform und in Zeitschriften über soziale Fragen, Verhältnisse und Bedingungen der Near East-Mandats-Länder gibt. Daß Palästina den Hauptanteil der Nummern einer hebräischen Bibliographie beansprucht, ist nicht zu verwundern. Aber auch für die Nachbarländer gibt es in hebräischer Spradhe bejreits eine Reihe von Veröffentlichungen, so daß der Interessent heute schein auch diese Quelle die von Yaari nun in so klarer und übeersichtlicher Form erschlossen worden ist, nicht außer Acht lassen kann. Jeder, der sozialwissenschaftlich an depa Fragen und Verhältnissen des Vorderen Orients interessiert ist, wird Yaari für diese schöne bibliographische Leistung Dank wissen. Alfred Bonne. Luach haem wehajeled laschenat tarzad 1933/34. Herausgegeben von der Kupath Cholim (Arbeiterkrankenkasse) im Verlag des Gesundheitsamtes, Tel-Aviv. — Ein ganz eigen- und neuartiges, ein herzerfreuendes Buch hat uns Palästina beschert: einen Kalender, der neben seiner „Pflicht", uns da«s jeweilige Datum zu künden, eine Reihe freiwillig übernommener Aufgaben erfüllt. Eine sachliche vor allem: Die Redaktoren, Dr. J. Meyer und Dr. J. Riwki haben es verstanden, in kurzen, populär gehaltenen Aufsätzen, deren sich einer auf jedem Tagesblatt des Kalenders findet, einen lehrreichen, das Wesentliche erschöpfenden Kursus der Hygiene der (schwangeren, gebärenäen, stillenden)