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Palästina · 1934-01-01 · Heft 1 (Januar 1934) · p. Seite 31

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Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 1 (Januar 1934)
Article
Die Kultur des Granatapfels [Nachricht]
Date
1934-01-01
Page
Seite 31 (sequence 2)
Language
German
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große Export nach Aegypten hat infolge der Konkurrenz von Cypern und Aegypten selbst aufgehört^ auch zerstört ein bestimmter Schmetterling große Mengen von Früchten. Der Durchschnittspreis für die süßen Sorten ist 120 bis 510 Mil für das Hundert. Eine Probesendung nach England hatte 1930 gute Resultate. Die erzielten Preise waren besser als für spanische Importe gezahlt wurden. Die Frucht gedeiht am besten in lehmigen,, aber auch in alkalischen, nicht aber in schweren und feuchten Böden. Blüte: Mai, Juni; Reife: August bis September. Die Broschüre gibt fachmännische Details für die Pflanzung und über die Sorten. Wir bemerken hiezu, daß die Fruchtsaftfabrik „Asis" begonnen hat, auch Granatäpfel zu verarbeiten. Apfelzucht. Eine andere Broschüre der beiden jüdischen Agronomen handelt über diese. Wir haben schon in Nr. 3/4, S. 126 einiges aus einem Artikel dieser Fachleute mitgeteilt. In der Broschüre beziffern sie das Ausmaß der Aepfelkultur 1931 mit 1030 Dunam. In den letzten Jahren haben die Juden Apfelbäume im Emek und in den Hügelkolonien gepflanztj, die Araber bei Gaza, Ramalah, Nazareth, Akko usw. Die Fruchttragung, falls von Wurzelstöcken gezogen und nicht okuliert wird, beginnt im dritten, bei okulierten Stämmen im 4. Jahr. Heimische Sorten tragen 15 bis 18 kg per Baum, eingeführte 10 bis 12 in den Hügeln und 15 in der Ebene. Die heimischen Sorten werden mit 15 bis 20 Mil per kg verkauft. Die neuimportierten Sorten erzielen trotz der Konkurrenz von Massen billiger eingeführter Früchte 30 bis 35 Mil per kg. Die Nachfrage ist, namentlich seitens der Europäer, groß, die Einfuhr daher bedeutend. 1930 und 1931 je 1400 bis 1500 Tonnen im Werte von ca. 23.000 Pfund (nicht inbegriffen getrocknete Früchte). Der Hauptimport erfolgt in den Wintermonaten, wo die Ware mit 35 bis 60 Mil verkauft wird. Die lokalen Sorten sind nicht anspruchsvoll in bezug auf Boden und Klima. Nur besonders schwere, oder feuchte oder alkalische Böden sind nicht geeignet. Die eingeführten Sorten befinden sich im Lande noch nicht sehr wohl. Am besten für sie sind die Hügel mit tiefem Lehmboden, worunter Kalk liegt. Ferner das Emek, der Küstenstreifen, wenn für Bewässerung und Abwehr der Krankheiten gesorgt ist. Das Heft enthält Anleitungen für die Anpflanzung, Beschreibungen und Abbildungen der Sorten u. a. m. Stand der KKL-Baumpflanzungen. Ende 5693 waren vom KKL 6373 Dunam mit 1,3 Millionen Bäumen bepflanzt. Dazu gehörten von den auf Namen gepflanzten Wäldern: Balfour (zur Kolonie Gingar) 313.000, Brasilien (Kfar Mlal) 30.000, Massaryk (Sarid) 13.000, tschechoslowakische Kriegsopfer (Sarid) 12.000, König Peter (Gingar) 10.000, Einstein (Kirjath Anawim) 10.000, Chajes (Ben Schemen) 10.000. Orangenkooperative Pardeß. Diese älteste Verkaufsvereinigung, die vor 34 Jahren gegründet wurde, hielt kürzlich ihre Generalversammlung ab. 1922 bis 1933 gehörten ihr 249 Genossenschaften in 16 Siedlungen an, mit einer Zitrusfläche von 14.000 Dunam, 959.000 Kisten wurden von ihr versendet. Die Früchte waren zu 95o/o erster Güte, zu 5o/o zweiter und dritter. Die Marken waren: „Pardeß" erste, „Ophir" zweite, „Tabor" dritte Sorte. Das arbeitende Kapital der Gesellschaft beträgt heute 36.000 Pfund. Mädchenfarm in Neß Zionah. Vor vier Jahren wurden die ersten 50 Dunam

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