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Palästina · 1934-01-01 · Heft 1 (Januar 1934) · p. Seite 27

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Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 1 (Januar 1934)
Article
September [Nachricht]
Date
1934-01-01
Page
Seite 27 (sequence 1)
Language
German
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IRI
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AUSSENHANDEL. September (Reiner Warenverkehr laut Commereial Bulletin in pal. Pfund). 1933 1932 Einfuhr 995.574 870.093 Ausfuhr 39.253 44.538 Wiederausfuhr 19.148 20.326 Durchfuhr 16.835 17.166 Das große Plus in der Einfuhr dürfte zum Teil auf Importe der Pipeline* zurückzuführen sein, was aus der Veröffentlichung nicht zu ersehen ist. An Münzen wurden im September importiert um 15.608 Pfund, exportiert um 68.638 Pfund. Weinexport nach U. S. A. Infolge der Aufhebung der Prohibition in Amerika ist für die jüdische Weinindustrie eine der Hauptursachen ihrer kritischen Lage weggefallen. Man hofft, daß der Weinbau in den jüdischen Kolonien, der bisher ständig zurückgegangen war, wieder einen Aufschwung nehmen wird. Ein Abschluß über eine Million Flaschen Palästinawein, lieferbar innerhalb drei Jahren, ist von der Winzergenossenschaft bereits abgeschlossen worden. Zitrusexport. Bis Ende Dezember wurden über eine Million Kisten Orangen, 104.000 Kisten Grape und 12.500 Kisten Zitronen exportiert. Große Steigerung des Importes aus Oesterreich. Während 1932 insgesamt 1536 Tonnen Waren im Werte von zwei Millionen Schilling aus Oesterreich nach Palästina eingeführt worden waren, sind 1933 bis Ende November 3021 Tonnen im Werte von 4,25 Millionen Schilling aus diesem Lande eingeführt worden. VERKEHR. Touristen. September: 7918 und 4512 Rückkehrer. Vom Jänner bis Ende November kamen rund 56.000 Touristen ins Land. Rundfunk. In Tel-Aviv ist eine Radiostation eröffnet worden, die ihre normale Funktion anläßlich der Levante-Messe aufnehmen wird. Schiffahrtsgesellschaften. Vor kurzem wurde eine jüdische Schiffahrtsgesellschaft unter dem Titel Mediterraneam Shipping and Trading Co. Ltd. Unter dem Namen „Immanuel" verkehrt ein Dampfer der jüdischen Gesellschaft „Chophiah" im Küstendienst. Autostraße Haifa—Bagdad. Wir haben öfters mitgeteilt, daß der Bau einer Bahn Haifa—Bagdad wegen Unrentabilität sehr fraglich ist und eine Autochaussee genügen würde. Die Regierung hat einen Plan für eine solche ausgearbeitet. Kosten: eine halbe Million Pfund, die auf die durchfahrenden Länder aufgeteilt werden würde. Die Fahrtdauer würde 12 Stunden betragen. Palestine and Orient Lloyd. Diese Gesellschaft ist das Verkehrsbüro, das von der Jewish Agency eingerichtet wurde. Die Vertretung in Deutschland hat den Sitz in Berlin, Friedrichstraße 100, In Wien vertritt sie das Reisebüro I., Kohlmarkt 8. — Die nächsten Reisen dieser Gesellschaft werden am 21. Februar (via Neapel, Schiff „Conte di Savoia") und 12. März (via Nizza, Schiff „Roma") veranstaltet.

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