Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 16 (1933)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1933)
- Article
- Die arabische Einwanderung aus Transjordanien [Nachricht]
- Date
- 1933-12-01
- Page
- Seite 444 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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/^/j^/j^ Die arabische Einwanderang aus Trans Jordanien. Auf eine Anfrage im Unterhaus erklärte der Kolonienministier., daß von 1922 bis 1931 der Zuzug aus Syrien und Transrjordanien 4000 Seelen betragien hat. Neuere Ziffern lägen nicht vor. LANDWIRTSCHAFT UND KOLONISATION. Der Stand der gemischten Wirtschaft. In dem Buche Nemirovsky-Preuß über die wirtschaftliche Lage des Landes im Jahre 1932 wird über die Intensivierung der gemischten Wirtschaft gesagt, daß im Jordantal nach vielen Mühen endlich Wirtschaften eingerichtet wurden, bei denen das Jordanwassen zur Bewässerung einiger tausend Dunam verwendet wird. Weizen und Gerste wurden verdrängt durch Frühgemüse und Bananen, die reichliche Ernte gaben» sowie durch Grapefruit und Futterpflanzen. Im Nurisblock (Ostemek)., hat das Wajsser aus Ein Ch'arod und anderen kleineren Quellen ermöglicht, die Bewässerung von 5000 Dunam durchzudenken, die sehr rationell bewirtschaftet werden. Der Futterbau dehnt sich dort von Jahr zu JaÜir ajus. Grapa und Obstbäume wurden gepflanzt. Erstere bedecken 800 Dunam und sollen auf 2000 ausgedehnt werden, ferner werden Frühkartoffel und Gemüse gebaut. Im Bezirk Nahalal litt der Ackerbau weniger als anderwärts, dank der Feuchtigkeit des Erdreiches und des reichlichen Taufalles. Obstbäume und Wein gedeihen sehr gut und ihre Zucht dehnt stich rasch aus. Im Jahre 5692 wurden allein in Nahalal 4000 Obstbäume neugepflanzt. Nach Vollendung der Irrigationsarbeit wird jeder Siedler 4—5 Dunam bewäiäsern können für Gemüse und Futterbau. — Jedoch darf der wirtschaftliche Zustand der genannten drei Zonen nicht mit dem geldlichen Stand verwechselt werden. Verj&chiedene schwere Plagen in den letzten Jahren (Dürre, Feldmäuse, Preisfall usw.) stürzte die Kolonien in Schulden. Zone Afuleh und Kischon. Diese hatte 5692 eine gute Getreideernte und litt auch 5693 weniger unter der Trockenheit, als die vorgenannten Bezirke. Küstenzone: Beer Tobia, Beit Chanan, Nachlath Jehuda, Kfar Mlal und Kekrkur hoffen auf die baldige Fruchttragung ihrer Zitnusgärten. Gegenwärtig versuchen sie durch Hilfe von Außenarbeit und gemischter Wirtschaft (Milch, Geflügel, Getreide, Gemüse) ihren Unterhalt zu finden und wollen auch für die Zukunft nicht allein auf Zitrus angewiesien sein. Hügelzone: Kirjath, Anawim und Atharoth. Der Hauptzweig sind die Milchwirtschaft, unbewässerte Pflanzungen, Hühnerzucht, welch letztere durch Rassenwahl besonders erfolgreich war. Picawirtschaften. Kfar Gileadi, Tel Chaj, Ajeleth Haschachar zeigen keine Besserung, trotz aller ihrer Anstrengungen. In letzter Zeit hoffte man> daß die Pica Tiefbohrungen nach Wasser anstellen würde. Im allgemeinen kann man eine Erweiterung und Erstarkung in allen Zweigen feststellen. Es bedarf keiner großen Anstrengungen mehr, um die Wirtschaftern von äußeren Budgetzuflüssen unabhängig zu machen. Es erforderte 30.000 bis 40.000 Pfund, um die Bedürfnisse der Zone Nuris zu befriedigen, außer den Wohnbauten, die zu errichten nötig sein werden. Viel geringere Summen würden für den Bezirk Afuleh nötig sein. Die Siedlungen im Kischongebiet sind in der