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Palästina · 1933-10-01 · Heft 10-11 (Oktober 1933) · p. Seite 409

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Journal
Palästina
Volume
16 (1933)
Issue
Heft 10-11 (Oktober 1933)
Article
[Nachricht]
Date
1933-10-01
Page
Seite 409 (sequence 2)
Language
German
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Wörterbuch des palästinensischen Arabisch und Deutsch-Arabisch, von Leonard Bauer, Jerusalem, Syrisches Waisenhaus 1933, S. 432. Allgemeine Hypothekenbank, Bericht für 1932, Selbstverlag, Tel-Aviv, S. 27. The Palestine Land Development Company Ltd., 25 Years of Activity 1908 bis 1933, Selbstverlag, Jerusalem, S. 16. The Central Bank of Cooperative Institutions in Palestine, Tenth Annual Report, Selbstverlag, London 1933, S. 23. Hamazaw ha kalkali be Erez Israel besof Schnat 5693. (Die wirtschaftliche Lage Palästinas Ende 5693), von M. Nemirofsky und Dr. W. Preuß, Verlag Dawar, Tel-Aviv, S. 227. Ha mazaw schel Pakidei Bat ei Hamichsar. (Die Lage der Handelsangestellten), von M. Nemirofsky, Handelsangestelltenverband, Tel-Aviv 1933, S. 23. Tal Ummatar (Tau und Regen), von Dr. N. Schalem, Sammlung „La Naor" des KKL, mit drei Bildtafeln, Verlag Omanuth, Tel-Aviv 1933, S. 68. Zeitschriften. Internationale Rundschau der Arbeit, Nr. 8, Berlin Nation und Staat, Nr. 1/2, Wien. Palästina Wirtschaftsbulletin, Nr. 6/7, Jerusalem» Z. d. D. Palästina Vereins, Bd. 56/4, Leipzig. Palestine Commercial Bulletin, Nr. 7, 8, Haifa. Hadar, Nr. 8, 9, Jaffa. Boust'nai* Nr. 16—24, Reehoboth. Hatteva we Haaretz, Nr. 5, 6, Tel-Aviv. Wizo, Nr. 10/11, London. Jeditoh Math, Tel-Aviv, Nr. 8, 9, 10. BESPRECHUNGEN. Palästina wie es wirklich ist, von Hugo Herrmann, Fiba-Verlag. Mit 72 Bildern und 2 Karten. Wien 1933, S. 412. — Wie es wirklich ist? Gegen diese Formulierung des Titels läßt sich von zwei Seiten her Einwand erheben. Palästina ist nicht, obwohl es eine Wirklichkeit darstellt, sondern es wird. Wird von einem Tag zum anderen, immer anders, reicher, lebendiger, als es war. Menschen, die es für wenige Monate verlassen, sehen, wenn sie zurückkehren, gewaltige Veränderungen, ungeheure Fortschritte. Keine Darstellung vermag diesem ewigen Werden Schritt zu halten, ihm voll gerecht zu werden. Und eben darum ist auch von der subjektiven Seite her der Titel anzufechten. Der ungeheuren Mannigfaltigkeit von Dingen und Menschen in Palästina kann auch der objektivste Betrachter nicht voll gerecht werden; das Palästina, das er uns darstellt, ist nicht so, wiije es wirklich ist, sondern so, wie er es sieht. Und wenn es einer so sieht, wie der Verfasser dieses Buches, mit einer durch viel jährige, hingebungsvolle Arbeit erworbenen Sachkenntnis, mit einer durch zweimalige Reisen gewonnenen unmittelbaren Anschauung, mit einem von liebevollem Interesse geschärften Blick, dann muß seine Darstellung trotz ihrer vorgeblichen Objektivität gerade durch die besondere geistige Art ihres Verfassers erfreuen. Das Buch ist leicht, fast feuilletonistisch geschrieben, es ermüdet nicht, es hält im Gegenteil' durch steine flüssige Darstellung das Interesse des Lesers bis zur letzten Zeile wach. Wer aber die Dingte einigermaßen kennt, fühlt, daß hinter dieser sdheinbajren Oberflächlichkeit der Darstellung sieh tiefes Eindringen ins Wesen und in die Probleme dieses rei-

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