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Palästina · 1933-10-01 · Heft 10-11 (Oktober 1933) · p. Seite 400

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
16 (1933)
Issue
Heft 10-11 (Oktober 1933)
Article
Statistik [Nachricht]
Date
1933-10-01
Page
Seite 400 (sequence 2)
Language
German
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44)0 schaft abzlent (2,110.000 Pfund), so verbleibt für die anderen 3276 Fabriken ein Kapital von 2,498.083. Hievon haben 1279 Fabriken und Werkstätten ein Kapita] von mehr als 1000 Pfund. Zahlreich sind die KJeinunteraehmungen, von denen 1927 ca. 2000 mit einem Durchschnittskapital von 100 Pfund gezählt wurden. Die Zahl der beschäftigten Industriearbeiter beträgt ca. 12.000. Der Kraftstromverbrauch im Lande in Kilowatt stieg von 8,707.917 (1931) auf 11,590.350 (1932), die Zahl der Verbraucher von 12.020 auf 15.113. Neue Gründungen. Landwirtschaftliche Werkzeuge, Spinnerei und Weberei für Stoffe, Kosmetische Artikel (Ramath Gan), Filmgesellschaft „Ofek", Arzneimittel: Aspirin, Pyramidon usw., Tuchfärberei und Bleicherei, Lebensmittel, Eisendraht und Röhren, Kistenfabrik für drei Millionen Kisten, Zelluloid, Fleckputzsalbe, Elektrische Kühlschränke, Holzzimmerdecken, Karton (Tel - Aviv), Citrussaft (Petach Tikwah), das vierte Unternehmen dieser Branche, Primuskocher, Gießerei (Haifa), Silikatziegelfabrik, Gußformen (Haifa), Süßspeisen (Jerusalem). Vergrößerungen. Die Kooperative Haargaz für Erzeugung von Brettern für Kisten hat sich vergrößert und ein eigenes Gebäude errichtet. Verschiedene Nachrichten. Die Eisengießereien und Maschinenfabriken schlössen sich zu einem Syndikat zusammen. Palestine Potash Ltd. Das Gründungskapital von 400.000 Pfund ist nunmehr voll gezahlt, eine Kapitalserhöhung von 147.000 Pfund zur Errichtung einer Kalifabrik ist geplant. 1932 wurde auf dem amerikanischen Markt Fuß gefaßt. An Rohsalzen wurden 1932 mehr als 100.000 Tonnen gewonnen, die Verdunstungsanlage wurde auf 700 acres (2800 Dunam) erweitert. Die Bromfabrik hat jetzt eine Kapazität von drei Tonnen raffiniertem Brom per Tag. Metallhäuser. Von mehreren Fachleuten wird auf Grund von Erfahrungen im nahen Orient der Bau von Häusern aus Metall empfohlen, dessen rasche Abkühlung von großem Wert ist. Die Wände sollen mit 3 cm Torfplatten isoliert und für die Zellenteilung Holz verwendet werden. Chemische Fabrik. An der Chaussee Tel-Aviv—Petach Tikwah bei Ramath Gan wurde eine große chemische Fabrik „Mifalim chimiim misrachim" (M.Gh.M.) gebaut. Sie wird kosmetische Artikel erzeugen, die bisher im Werte von 30.000 Pfund aus dem Ausland bezogen werden. Sie wurde von einem Fabrikanten aus Polen (Schoffmann) gegründet und hat im August die Arbeit aufgenommen. Verkauf einer Fabrik an Arbeiterkooperativen. Die Fabrik Vianini für Erzeugung von Eisenbetonröhren wurde an zwei Arbeiterkorporativen verkauft. Kooperation von Juden und Arabern. Eine Gruppe von jüdischen Arbeitern hat mit einem arabischen Partner in Haifa ein Kalkwerk errichtet. Beratung. In der „Jüdischen Rundschau" Nr. 78 schreibt der Leiter der Palästinawirtschaftsstelle in Berlin über Industrieberatung. Er warnt vor Illusionen. Das Land ist klein, die Exportmöglichkeiten wechseln mit der Zolltarifpolitik. Landwirtschaft muß die organische Grundlage des Aufbaues sein. Unter 3000 Pfund wird kein industrieller Betrieb zu errichten sein. Die Wirtschaftsberatung muß zentralisiert sein und öffentlichen Charakter haben.

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