Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 16 (1933)
- Issue
- Heft 10-11 (Oktober 1933)
- Article
- Landwirtschaftliche Erziehung [Nachricht]
- Date
- 1933-10-01
- Page
- Seite 393 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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- Safed 1× ep/1046078
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schaftlichen Mittelschule, welche in der Pflanzungszone zu gründen wäre, vorlegten. Die bestehenden Mittelschulen mit ihrem theoretischen Unterricht nach europäischem Muster sind nicht den heutigen Bedürfnissen angepaßt. Die rein landwirtschaftlichen Fachschulen genügen wiederum nicht den Anforderungen an allgemeine Bildung. Es muß ein neuer Typ zur richtigen Vereinigung beider Bildungsgruppen gefunden werden. Die Schule müßte mit einer Landwirtschaft verbunden sein. In der Erntezeit müßten die Schüler beurlaubt werden, damit sie ihren Eltern helfen könnten. Butter- und Käseimport. Im „Dawar" berechnet J. Kwischnah, welche Möglichkeiten noch in der Milchwirtschaft bestehen. Er teilt folgende Ziffern mit: Butter (Tonnen Käse (Tonnen) Verkauf der Tnuwah Import Verkauf der Tnuwah Import 1930 58,8 217 4,6 201 1932 122,3 493 7,5 202 Um den Bedarf der Juden an Butter und Käse durch heimische Erzeugumg zu decken, müßten noch 2000—2500 Milchkühe aufgestellt werden, d. h., daß 500—600 kleine Wirtschaften eingerichtet werden können. (Natürlich hinge das von Preis- und RentabiHtätsjfragen ab. — Die Red.) Jüdisch-arabische Landwirteorganisation. Im Hause eines arabischen Notabeln in Safed wurde ein Verband arabischer und jüdischer Landwirte Galiläas gegründet. Es wurden 29 Araber und 12 Juden gewählt. Die Ziele sind: den Getreidebau zu verbessern, für Absatz zu sorgen und eine Quelle für langfristige Kredite zu erschließen. Verschiedene Nachrichten. In der landwirtschaftlichen Schule Mikweh Israel haben 41 Absolventen Abgangszeugnisse erhalten. In einer Konferenz in Afuleh wurde beschlossen, im Emek auf 500 Dunam Rhizinus anzupflanzen. Die Ernte soll in Frankreich abgesetzt werden. Neue Wasserfunde werden gemeldet von Beith Alfa und Mischmar Haemek. STAEDTE. Jerusalem. Wohnbau. In letzter Zeit sind alle hoch verfügbaren Wohnungen in Rechawja vermietet worden. Ein neues Viertel, „Rechawjah 3" ist im Entstehen. Trotz des Wassermangels wird unablässig gebaut; nicht nur Wohnhäuser, sondern auch Geschäftshäuser werden errichtet, darunter ein sechsstockiges Appartementhaus. Verschiedene Nachrichten. Die PLDC. erwarb eine Fläche von 40.000 Quadratpio, die zur Erweiterung des oberwähnten jüdischen Viertels Rechawja 3 (Gimmel) bestimmt ist. Tel-Aviv. Stadtanleihe. Da die Bemühungen der Gemeinde, von der Regierung aus deren Anleihe einen Betrag für ihre Zwecke, gleich Jerusalem zu erhalten, fehlschlugen, beschloß die Gemeinde eine eigene Anleihe von 350.000 Pfund zu 4o/o aufzunehmen. (Den Stand der früheren Anleihen haben wir in Nr. 7/9, S. 321 mitgeteilt, sie machten bloß 120.000 Pfund aus, während eine Jahreseinnahme der Stadt 150.000 Pfund beträgt. — Die Red.) Die Anleihe ist in 25 Jahren rückzahlbar. Die neue Anleihe soll für den Bau neuer Straßen, die Anlage eines Indu»