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Palästina · 1933-10-01 · Heft 10-11 (Oktober 1933) · p. Seite 391

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Journal
Palästina
Volume
16 (1933)
Issue
Heft 10-11 (Oktober 1933)
Article
Untersuchungen über den Orangenhandel [Nachricht]
Date
1933-10-01
Page
Seite 391 (sequence 2)
Language
German
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haben Ueberprüiungen mir 5o/o ergeben. Aber auch dies bedeutet einen hohen Verlust, macht bei dem gegenwärtigen Export von &l2 Millionen Kisten 225.000 Kisten aus. Der Bericht spricht dann ausführlich über die Krankheiten der Orangen und die Abhilfemaßnahmen. Orangenabfälle als Viefutter. In „Hadar" Nr. 9 macht A. Oved auf die Versuche aufmerksam, die in Kalifornien mit der Fütterung von Milchkühen mit Abfällen aus der Orangensafterzeugung und mit Abfallfrüchten durchgeführt worden sind. Besonders letztere werden vom Vieh bevorzugt und bis zu 10 kg im Tag gefressen. Gerade in den Wintermonaten, wo die Früchte reifen, ist Mangel an Frischfutter. Schon heute würde in der kommenden Saison die Früchtefabrik „Assis" von Ramat Abfallorangen aus ihrer Produktion für 500 Kühe täglich liefern können. Der Grapefruitkonsum. Hierüber schreibt Dr. Komarow in „Boust'nai" Nr. 21. Die Welterzeugung inGrapes war im Dusrehschnjitt des Jahrfünfts 1926/27 bis 1930/31 per Jahr 10^9 Millionen Kisten (zu 70 engl. Pfund); hievon entfielen über 87 o/o auf die Vereinigten Staaten, 9 o/o auf Portoriko, Rest auf Jamaika, Südafrika, Palästina (6,26o/o). In der Saison 1930/31 betrug die Produktion 14,6 Million Kisten, davon 70.000 in Erez Israel (gegen 27.750 im Jahrfünft-Durchschnitt). Die stärkste Zunahme wies Texas auf, wo es 1919 erst 80 acres (ä vier Dunam) Grapepflanzungen gab, 1932 schon 86.000 acres^ davon 64.500 fruchttragend, (von insgesamt 125.141 in U. S. A., von denen« 86.831 fruchttragend waren). Auch der Konsuni der Frucht ist am größten ip U. S. A. und wächst beständig. Auf den Kopf kamen Früchte 1919/20 3,7, 1929/30 4,7, 1930/33 6,7. — Märkte für sie gibt es heute nur in U. S. A., Kanada, England. Von den 14,6 Millionen Kisten (1930/31) kamen 2,5 auf Märkte außerhalb der Produktionsländer. Der Hauptabnehmer war England. Der Import dahin stieg von 33.000 Kisten (1921) auf 1,2 Millionen Kisten (1932). Bei Hebung des Konsums per Kopf in der Höhe), wie in U. S. A., könntet England 4,7 Millionen Kisten aufnehmen. Von dem Import Englands hatte Palästina einen Anteil von: 1933 1,80/oj, 1932 10,4o/o. Von anderen Ländern fehlen genaue Statistiken. Der Konsum in diesen ist relativ klein, z. B. 1931 per Kopf in Deutschland 0,034 Pfund, in Frankreich 0,0219 Pfund, also noch sehr ausdehnungsfähig. Bei geeigneter Propaganda ist zu hoffen, daß die Absatzmöglichkeiten sich noch sehr stark vermehren werden. Die Fruchternte. Einem Situationsbericht des „Boust'nai" vom 6. September entnehmen wir folgende Mitteilungen: Zitrusfrüchte. Viele Pflanzer verkauften ihre Früchte schon zu Anfang des Sommers zu guten Preisen. Der Markt in England ist seither rückgängig. Gegenwärtig si,nd die Preise 3/6 bis 5/— Shilling per Kiate Orangen und 4/— bis 5/i Shilling per Kiste Grapefruit. Tafeltrauben. Die Ernte war gut in der Menge, doch nicht in Qualität. Die Weinberge der sandigen Hügel bei Jaffa gaben gute Qualität und eine Ernte von 30—50 o/o der normalen, infolge der Dürre. (Vgl. die Notiz über das landwirtschaftliche Jahr.) Weintrauben. Die Ernte betrug nur 25—50o/0 einer normalen. Mandeln. Auch deren Ernte war schwach, 30—40o/o einer normalen. Pflaumen und Aprikosen. Die Pflaumensaison war sehr kurz. Die schönsten Sorten kommen von auswärts, die Preise waren gut wegen starker

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