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Palästina · 1933-07-01 · Heft 7-9 (Juli 1933) · p. Seite 309

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Journal
Palästina
Volume
16 (1933)
Issue
Heft 7-9 (Juli 1933)
Article
Verschiedene Nachrichten [Nachricht]
Date
1933-07-01
Page
Seite 309 (sequence 2)
Language
German
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In „Boustfnai" Nr. 13 lenkt Josef Bravermann .die Aufmerksamkeit darauf, daß noch nicht genügend erforscht, aber in einzelnen Fällen bewiesen wurde, daß Boden und Klima Palästinas so geartet sind, daß manche Pflanzen dort viel besser gedeihen wie anderwärts, was sich ,z. B. bei Jasmin (der schon in sechs Monaten Blüten trägt, gegenüber zwei .Jahren in Südfrankreich) und Sesam gezeigt hat. Es könnte die Gefahr der Monokultur vermieden werden, wenn man diesbezügliche Untersuchungen anstellte. Die ersten Abiturienten der aus Mitteln der jüdischen Stiftung errichteten Kadoorieschule für Araber sind eben entlassen worden. Von ihnen werden 15 in Schulen unterrichten. STAEDTE. Jerusalem. Wasserversorgung, Die neue Wasserversorgung (siehe Nr. 5/6, Seite 205) wird sofort in Angriff genommen. Die Mittel hiefür werden von der Regierung vorgestreckt und aus der neuen Anleihe refundiert werden. Verschiedene Nachririhten. Zwei deutsche Juden haben aus arabischer Hand das große Gebäude im Zentrum der Jaffa- und Jehudastraße gekauft. Es sollen dafür 53.000 Pfund gezahlt worden sein. Der große Platz in den Ecken der Ben Jebuda und King George Straße, wo amerikanische Juden ein großes Hotel eroffnen wollten, wurde von einem Christen erworben. Tel-Aviv. Die Bauentwiaklung. In den Mitteilungen der Gemeinde (Jedioüh Irjath Tel-Aviv) Nr. 7, schreibt Zwi Geber über dieses Thema. Die Stadtgemeinde will 100 billige Wohnungen bauen, das Geld dafür durcjh Anleihen aufbringen. Aber die Grundpreise seien so teuer, daß nicht daran zu denken ist, größere, ja selbst kleinere Flächen zu einem annehmbaren Preis zu erwerben. Im Jahre 1925 gab es auch eine Bodenpreis-Hausse. Damals wurde der Boden für das Nordviertel um 70—90 Pfund für den Bauplatz von 500 Ellen (280 m2) und zu günstigen Zahlungsbedingungen erworben. Die Stadtgemeinde machte in den späteren Jahren große Aufwendungen für dieses Viertel und dennoch entwickelte es sich nicht in befriedigender Weise, denn die Reflektanten waren nicht bemittelt und nur sehr langsam brachten sie das Geld für Boden und Haus zusammen. Es sind meist Arbeiter, Beamte, Handwerker, welche im Zentrum der Stadt beschäftigt sind und die viel Geld für die Fahrten ausgeben müssen. 880 Bauplätze sind daher jetzt noch unbebaut. Aber auch im Zentrum und in anderen Vierteln gibt es freie Bauplätze, insgesamt (mit dem Nordviertel) 2043. Außerdem gibt es noch an verschiedenen Stellen an der Grenze der Stadt ungeteilte Flächen im Besitze von Juden und Arabern zu 500 Dunam und mehr, die erworben und in Kürze in 700—800 Bauplätze verteilt sein werden. Jedenfalls sind mehr als 40 P/o der freien Bauplätze (880 von 2043) im Nordviertel gelegen. Die Besitzer haben zu wenig Mittel, um zu bauen. Zwecks Losung der Wohnungsfrage und Ausschaltung der Makler dabei, sollte man

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