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Palästina · 1933-07-01 · Heft 7-9 (Juli 1933) · p. Seite 307

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
16 (1933)
Issue
Heft 7-9 (Juli 1933)
Article
Die Aussichten des internationalen Orangenhandels [Nachricht]
Date
1933-07-01
Page
Seite 307 (sequence 2)
Language
German
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land, man kann daher dort mit einer Steigerung rechnen, insbesondere, wenn die Wirtschaftskrise sich mildern sollte. Siedlungsarbeit. Emek. Kfar Oscha. (Mejdjel.) Dieser neue Siedlungspunkt wurde 1932 geschaffen. Er liegt nördlich von Kfar Chassidim, und es wurde darauf eine Kwuzah angesiedelt, die seit fünf Jahren Aufforstungsarbeit für den KKL. geleistet und soviel erspart hat, um sich zu installieren. Es sind 64 Personen —30 Männer, 25 Frauen und neun Kinder — auf 2500 Dunam, wozu noch 500 kommen werden. Außerdem wurden der Gruppe 1200 Dunam in der Haifa-Bay verpachtet. Scheich Abrek. Wir berichteten in Nr. 5/6, daß in diesem Punkte 60 Familien der Hapoel Misrachi angesiedelt werden und die Bodenfläche vergrößert werden soll. Hiezu ist nachzutragen, daß eine Fläche von 150 Dunam per Familie, im Ganzen also 9000 Dunam nötig sind, wozu der Boden von Kuskus Tabun herangezogen werden wijrd. Ferner hat der KKL. 1700 Dunarn^ die zwischen Scheich Abrek und Kuskus Tabun liegen, angekauft und 1500 Pfund für eine Wasserversorgung in Scheich Abrek bewilligt. Die Kolonisationsabteilung der Jewish Agency hat den Siedlern je 50 Pfund Kredit zur Errichtung je eines Hauses bewilligt. J u d ä a. Atharo t. Die Kolonie Atharot bei Jerusalem, die hauptsächlich vom Milchverkauf in dieser Stadt lebt, bezieht ihr Wasser aus *den Quellen Ein Farah, durch Vermittlung der Stadtverwaltung. Diese stellte den Bezug mit 1. Juli ein, da die Kolonie sich nicht innerhalb der Stadtgrenze befinde, sie möge ihre Kühe nach Jerusalem bringen, dort würden sie Wasser erhalten. Die Kolonie wendete sich an den 'Oberkommissär. Unter-Galiläa. J a w n i e 1. Die Quelle, die durch die neue große Maschine erbohrt wurde, gibt nicht weniger als 350 Kubikmeter Wasser per Stunde. Mehr als 20 Jahre besteht diese Pioa Kolonie und hatte bisher furchtbar an Wassermangel gelitten. Sie umfaßt 24.435 Dunam und zählt nur ca. 400 Bewohner. Der Boden ist gut geeignet für intensive Kultur, die mangels Wasser bisher nicht betrieben werden konnte. Nun kann die Siedlerzahl stark vergrößert werden. Es wurden bereits 400 Dunam für Futterpflanzen bebaut, weitere 700 sind dafür in Vorbereitung. Ferner sollen 200 Dunam intensiv kultiviert werden, mit Grapefruit Hievon soll jede Einzelwirtschaft 10 Dunam erhalten. In Jawniel wird auch das Zentrum der Käseerzeugung für die galiläischen Kolonien errichtet. In der Molkered wird die Milch der umliegenden Kolonien verarbeitet werden. Jawniel wurde eben deshalb gewählt, weil durch den bewässerten Futterbau der Viehstand vermehrt werden kann. Kolonisation im Bergland. Hierüber haben wir einen ausführlichen Artikel von Agr. Josef Weiz im Jahrgang 1931, Nr. 5/6 gebracht. Der Autor schreibt über denselben Gegenstand in „Hazioni Haklali". Diese Kolonisation ist möglich auf Grund der Zucjht veredelter Obstbäume, und zwar: Pflaumen,

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