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Palästina · 1933-07-01 · Heft 7-9 (Juli 1933) · p. Seite 299

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
16 (1933)
Issue
Heft 7-9 (Juli 1933)
Article
Ansiedlung deutscher Juden [Nachricht]
Date
1933-07-01
Page
Seite 299 (sequence 2)
Language
German
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Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude, 140 Pfund Einrichtung, Inventar, Wasser. Außerdem hat der Siedler dem KKL. eine Anleihe von 120 Pfund zu geben, die dieser verzinst und zurückzahlt. In den ersten Jahren, bis Fruchttragung,: lebt der Siedler vom Arbeitslohn, da die durchführende Gesellschaft Yakhin sich verpflichtet hat, die Siedler selbst zu beschäftigen. Beginn der Arbeit: Oktober. Die Einwanderung jüdischer Aerzte aus Deutschland. Der Tel-Aviver Arzt Dr. A. Metman hat einen interessanten Vorschlag, wie eine möglichst große Zahl jüdischer Aerzte aus Deutschland in Palästina Unterkommen finden könnte, gemacht. Dr. Metman schlägt vor, daß jede jüdische Siedlung, die mindestens 25 Familien umfaßt, ein Grundstück zur Ansiedlung eines jüdischen Arztes aus Deutschland zur Verfügung stellen solle. Die so angesiedelten Aerzte sollen gegen ein kleines festes Gehalt und Natural Versorgung durch' die auf ihrem Grundstück gezogenen Produkte die ärztliche Betreuung der betreffenden Siedlung und ihrer Umgebung übernehmen. In der vor kurzem in Tel-Aviv abgehaltenen Jahresversammlung des jüdischen Aerzteverbandes Palästinas wurde eine Resolution angenommen, in der gegen jeden Versuch, die Zulassung jüdischer Aerzte aus Deutschland nach Palästina einzuschränken, Einspruch erhoben wird. Das Zentralkomitee des Verbandes wurde beauftragt, ein Inforrnations- und Stellennachweis-Büro für aus dem Ausland kommende jüdische Aerzte einzurichten. Kongreß unid Councjil. Der 18. Zionistenkongreß wurde 1 für den 21. August der Council der Jewish Ageney für den 31. August, beide nach Prag einberufen. (Die Tagesordnung ist bis Redaktionsschluß nicht bekanntgegeben worden.) Die Wahlen in Palästina ergaben einen großen Sieg der Arbeiterpartei. Von 65.000 Schekelzahlern wählten 50.200. Von den abgegebenen Stimmen entfielen rund 70 o/o auf die Arbeiterpartei, 11 o/o auf die Revisionisten (Jabotinskyrichtung), 7 o/o auf die Allgemeinen Zionisten, 51/2°/o auf Hapoel Misrachi, 31/2°Jo auf Misrachi. Palästina-Ausstellung in London. Am 7. Juni wurde die Anglo-Palestine Ausstellung feierlich eröffnet. Es sprachen Primeminister Macdonald, Lord Reading, Lord Melchett, Dr. Weizmann. Macdonald sprach in begeisterten Worten von der jüdischen Arbeit in Palästina, hob die Notwendigkeit der jüdisch-arabischen Zusammenarbeit hervor und schloß mit den Worten: Fahren Sie fort mit Ihrem ungestümen Drang nach vorwärts und wir werden unser Bestes tun, um Sie zufriedenzustellen. Von Palästina sind 5000 Aussteller vertreten. Die Wochenschrift „The Near East and India" hat anläßlich der Ausstellung ihrer Nummer vom 8. Juni eine 20 Seiten starke Beilage beigegeben. Palestine and Middle East, Tel-Aviv hat ihre Nr. 5/6 der Ausstellung gewidmet und enthält Beiträge von Oberkommissär Wauchope, Sir Herbert Samuel, Lord Reading, Viscount Snowden, Lord Allenby und anderen britischen Staatsmännern, sowie führender jüdischer Persönlichkeiten. Konflikte Histadruth-Trumpeldor. Während der Schwuothfeiertage fand ein Zusammenstoß zwischen Anhängern von Brith Trumpeldor (Revisionisten) und Histadruth (Arbeitergewerkschaft) statt. Einige Teilnehmer wurden verhaftet

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