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Palästina · 1933-07-01 · Heft 7-9 (Juli 1933) · p. Seite 259

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
16 (1933)
Issue
Heft 7-9 (Juli 1933)
Article
Die Volkszählung 1931 in ihren Details
Date
1933-07-01
Page
Seite 259 (sequence 3)
Language
German
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Von den 91.398 Christen gaben 75.548 arabisch als Umgangssprache an (84o/o), dann folgen Englisch (4962), Armenisch (2767), Deutsch (2214), Griechisch (1667), Französisch (1175), Türkisch (1052), Italienisch (702), Russisch (606) xl a. m. Staatsbürgerschaft. Von den 174.610 Juden besaßen 100.704 (60o/0) die palästinensische Staatsbürgerschaft, dann folgten Polen (23.107), Rußland (8771), Frankreich (3986), Rumänien (2629), Persien (2370), U. S, A. (2222), Litauen (2129), England (2062), Yemen (1771), Türkei (1557), Spanien (1306), Griechenland (1033), Deutschland (1010), Tschechoslowakei (1090) u. a. m. Oesterreichische Staatsbürger gab es 689. Auffallend ist die große Zahl der Juden spanischer Staatsbürgerschaft. Das können nur spanioiische Juden sein, die durch mehr als 400 Jahre ihre Staatsbürgerschaft behalten haben. 7900 Juden waren staatenlos. Von den Moslem sind 98 o/o palästinensische Staatsbürger, von den Christen 860/0. Englische Staatsbürger gibt es unter den letzterein 4748, Deutsche 1934. Altersaufbau. Der Unterschied im Altersbau der drei hauptsächlichsten Konfessionsgruppen zeigt folgende Tabelle: Es waren von je 1000 der betreffenden Konfessionen Alter Moslem Juden Christen männlich weiblich männlich weiblich* männlich weiblich 0—5 188,8 188,4 137,0 132,7 144,0 133,7 5—10 152,0 137,2 116,7 113,8 131,4 122,4 10—15 90,4 74,3 77,2 74,8 82,4 74,0 15—20 64,8 54,4 74,7 80,1 84,8 85,2 20—25 80.3 83,7 110.9 116,0 128,9 96,8 25—30 86,7 92,2 127,9 125,0 93,7 86,6 30—35 66,6 77,7 99,5 86,3 69,2 69,9 35—40 63,0 63,5 61,0 57,5 56,9 64,4 40—45 47,6 56,9 45,4 46,1 42,7 54,2 45—50 40,3 37,5 32,0 34,8 37,2 47,5 50—55 34;5 40,1 31,8 35,0 38,2 43,9 55—60 19,2 17,4 23,9 26,5 24,8 28,8 60—65 23,9 29,7 24,6 28,5 24,4 32,0 65—70 12,5 11,9 14,8 17,6 16,0 20,1 70—75 12,5 16,6 13,1 149 13,6 18,7 75- 16,9 18,5 9,5 10,4 13,8 21,8 Diese Divergenzen haben ihre Erklärung in der bekannten Tatsache, daß z. B. die Geburtenhäufigkeit bei den Moslem viel größer ist als bei den Juden und Christen, so daß der stärkeren Besetzung der Jahrgänge bis 10 Jahre bei den Moslem die schwächeren in den weiteren St/ulEen bis 40 entgegensteht. In den Jahrgängen von 20—30 sind Christen und noch mehr Juden überstark vertreten, was natürlich auf die Einwanderung junger, kräftiger Elemente zurückzuführen ist. All diese Momente wirken zusammen, daß die Besetzung der höheren Klassen bei den Moslem eine größere ist, als bei den Juden und Christen, bei den ersteren ist sie die kleinste.

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