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Palästina · 1933-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1933) · p. Seite 215

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Journal
Palästina
Volume
16 (1933)
Issue
Heft 5-6 (Mai 1933)
Article
[Nachricht]
Date
1933-05-01
Page
Seite 215 (sequence 2)
Language
German
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Uchlessei Ewer Haajarden we Chajeihem (Die Bewohner Transjordaniens und ihre Lebensweise), von A. Epstein, Sammlung „Lanoar", Heft 42, mit vier Bildtafeln, herausgegeben vom Keren Kajemeth, Verlag Omanuth, Tel-Aviv. Sikumim, Band 5 (autographiert), Veröffentlichung der statistischen Abteilung der Histadruth Tel-Aviv. Zeitschriften. Karnenu, Nr. 3, Jerusalem. Orient-Rundschau, Nr. 3/4 (Palästina Sondernummer), Jerusalem. Nation und Staat, Nr. 4, Wien. Zeitschrift des Deutschen Palästinavereines, Bd. 56/1—3, Leipzig. Palestinc Commercial Bulletin, Nr. 2, 3, 4 (Annual Report of the Department of Customs, Excise and Trade 1932), Jerusalem. Hadar, Nr. 2, 3, 4, Tel-Aviv. Mysl i Czyn, Nr. 3, Lwow. Misc|har we Taassjah, Nri 4/5, Tel-Aviv. Boulstn'ai, Nr. IV/49—V/3, Rechoboth. Jedioth Jrjath Tel-Aviv, Nr. 6/7, Tel-Aviv. Scheifotenu, Nr. 12, Jerusalem. Ha Refuah, Nr. 1, Tel-Aviv. Hattewa we Haarez, Nr. 1, 2, Tel-Aviv. Haschomer Hazair, Nr. 12, Nr. 1/2, Tel-Aviv. Hamizpah, Nr. 1, Warschau. BESPRECHUNGEN. Das Feljachenproblem im Vorderen Orient. Zur orientalischen Agrarfrage, von Dr. Alfred Bonne, Jerusalem, Sonderabdruck aus „Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik", 69. Bd., Heft 1, Verlag J. C. B. Mohr, Tübingen, S. 38. — Unser geschätzter Mitarbeiter behandelt in dieser Schrift kurz die Lage der Fellachen in Aegypten, Palästina, Syrien, Irak, Türkei. Er zeigt die gemeinsamen Züge ihrer Situation in diesen Ländern auf: Bodenmangel, Bodenzersplitterung, primitive Wirtschaft, schwere Verschuldung bei Zunahme der Bedürfnisse in der Nachkriegszeit u. a. m. Nur durch Umformung des veralteten Bodenrechtes und Einführung besserem Arbeitsmethoden ist eine Besse*- rung möglich. Palästina nimmt in der Fellachenfrage eine Sonderstellung ein, da hier durch die jüdische Aufbauarbeit zusätzliche Arbeitsmöglichkeiten geschaffen worden sind. — Von Interesse für den zioindstischen Leser, der so viel Klagen über die Lage der palästinensischen Fellachen hören mußte, ist, daß die arabischen Bauern, die gerade in Palästina bessere Chancen erlangten, in den Nachbarländern in einer viel ungünstigeren Lage sind. Besonders arg ist die Lage in Aegypten, wo nur 4 o/o der Fläche bebaubar ist, der Lebensstandard am tiefsten ist und von Löhnen der Landarbeiter von 2—3 Piaster per Tag berichtet wird (gegen 7—12 in Palästina). Die Bodenzersplitterung ist jhier am weitesten gediehen. 1929 hatten 1,7 Millionen Besitzer Parzellen im Durchschnitt von bloß zirka acht Dunam, 1927 gab es noch 88,2 o/o Analphabeten in Aegypten. Während Aegypten auf der kultivierbaren Fläche stark überbevölkert ist, ist im eigentlichen Syrien eine sehr dünne Besiedlujng zu konstatieren/. Die Bodenverfassuaig ist daran und an der Verelendung der Bauern schuld (Großgrundbesitz). Im Irak ist nur ein Fünftel des Lamctes bebaubar.

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