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Palästina · 1933-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1933) · p. Seite 203

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Journal
Palästina
Volume
16 (1933)
Issue
Heft 5-6 (Mai 1933)
Article
Nir und Siedlung [Nachricht]
Date
1933-05-01
Page
Seite 203 (sequence 2)
Language
German
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diese den Betrag von 60 Pfund erreicht haben, so übergibt ihm „Nir" eine 203 Bodenparzelle und gewährt ihm mit Unterstützung des Keren Kajemeth Erleichterungen zur Ansiedlung. Bisher gab „Nir" (zusammen mit der Arbeiterbank) Darlehen von 12.000 Pfund an 7 Kibbuzim und Organisationen zwecks Ansiedlung, organisierte Spargruppen für künftige Pflanzung zusammen mit Jachin, der die Pflanzungen auf KKL.-Boden vorbereitet. Bisher 2 Gruppen mit 70 Mitgliedern für 1.100 Dunam Boden. „Nir" gründete auch einen Hilfsfonds für die bestehenden Wirtschaften. Arabische Siedlung bei Natanjah. Die jüdische Oeffentlichkedt beschäftigt sich damit, daß bei Natanjah mit jüdischer Hilfe eine kleine arabische Ansiedlung entstanden ist. „Böustn'ai" Nr. 3 schreibt darüber folgendes: Innerhalb der Grenzen der Kolonie befand sich ein kleines arabisches Dorf mit 50 Häuschen, denen kein Dunam Boden verblieb, um darauf zu arbeiten. Der Boden, den die Insassen früher in Pacht gehabt hatten, war gänzlich an die neue Kolonie verkauft worden. Auch in der Umgebung gibt es keine Arbeit. Dr. Mohl verschaffte den Leuten langfristigen Kredit aus nichtjüdischen Quellen, die Araber kauften entfernt von d^r Kolonne Boden und verließen die Kolonie. „Boustn'ai" weist darauf hin, daß die Regierung jene Araber, die noch auf Wadi el Chawereth sitzen, in der Nähe von Beth Alpha, ansiedeln wird. Was ist der Unterschied, meint das Blatt, ob die Araber Nachbarn der Juden bei Wadi el Chawereth oder bei Beth Alpha sind? Nur daß in diesem Fall die Araber Wadi el Chaweretji als Feinde der Juden verlassen, indes jene bei Natanjah zu Freunden geworden sind. Uebrigens besagen neue Nachrichten, daß die Araber von Wadi el Chawereth sich weigern, den Boden zu verlassen. Ihr Einspruch ist aber von der Regierung abgewiesen worden. STAEDTE. Allgemeines. Baukosten. Kürzlich wurde in Tel-Aviv und in Haifa eine Untersuchung über die Höhe der Baukosten von dem Palästina-Bureau deg American Economic Committee unternommen. Die Baukosten variieren selbstverständlich je nach dem gewählten Baumaterial und den persönlichen Ansprüchen des Bauherrn. Die Bodenbeschaffenheit des Platzes, auf dem das Haus gebaut werden soll, als auch die Entfernung, die für die Herbeischaffung der Baumaterialien in Betracht kommt, sind Faktoren, welche die Kosten beeinflussen. Wenn größere Räume gebaut werden, ist eine relative Verbilligung der Baukosten zu beobachten. Die gegenwärtige Untersuchung hat festgestellt, daß in den meisten Fällen die Baukosten mit pal. Pfund 4—5 per m2 angenommen werden können. Die durchschnittlichen Kosten für einen Raum betragen pal. Pfund 80—130. Die meist gebrauchten Baumaterialien in Palästina sind Silikatziegeln, Zementziegeln und Beton. Für Haifa gibt eine Schätzung der Durchschnittskosten per m2 den Betrag von pal. Pfund 4,100 an. Diese Schätzung bezieht sich auf Häuser aus roh gebrochenen Steinen, gemischt mit Beton, verstärkt durch Eisenstützen, die Wände innen und außen mit Kalkmörtel oder mit Portland-

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