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Palästina · 1933-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1933) · p. Seite 194

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
16 (1933)
Issue
Heft 5-6 (Mai 1933)
Article
Telephonverkehr mit Europa und Amerika [Nachricht]
Date
1933-05-01
Page
Seite 194 (sequence 2)
Language
German
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verkehr mit New York eröffne* worden, am 13. April jener nach Australien. Die Gebühr für drei Minuten Gespräch Jerusalem—London ist 3 Pfund. Touristenflüge. Für kurze Flüge im Land sind zwei Bewerbern Bewilligung erteilt worden. Touristen. März: 3.248 Touristen und 1.851 Rückkehrer. BEVOELKERUNG. Volkszählung. Wir haben in mehreren Artikeln über diese berichtet. Nun liegen die Ergebnisse der im Jahre 1931 durohgeführten Volkszählung in Palästina in einem soeben veröffentlichten statistischen Werk vor. Wir kommen darauf noch ausführlich zurück. Nachstehend einige wichtige Daten: Die Gesamtbevölkerung Palästinas im Jahre 1931 wird mit 1,035.821 Seelen (gegen 757.182 im Jahre 1922) angegeben. Die Zahl der Mohammedaner betrug 759.712, der Juden 174.610, der Christen 91.398, ferner gab es 182 Samaritaner, der Rest verteilt sich auf Drusen und verschiedene Sekten. Von der Gesamtbevölkerung waren 526.680 Männer und 509.141 Frauen. Die jüdische Bevölkerung ist von 83.794 Seelen im Jahre 1922 auf 174.610 Seelen im Jahre 1931 gestiegen, was eine^r Zunahme von über 108 Prozent entspricht. In Tel-Aviv betrug die Zunahme 203 Prozent, in Haifa 104 Prozent, in Jerusalem 45 Prozent. Die prozentuelle Zunahme der arabischen Bevölkerung beträgt 28 Prozent. Der auf je 10.000 Personen entfallende Bevölkerungszuwachs wird bei den Juden mit 850, bei den Mohammedanern mit 354 und bei den Christen mit 251 pro Jahr angegeben. Die überwiegende Zahl der Juden hat Hebräisch als Muttersprache angegeben. Außerdem bekannten sieh 2.216 Juden zur arabischen, 4.694 zur jiddischen Muttersprache. 5.305 Personen haben englisch, 2.492 deutsch als Muttersprache angegeben. Interessant ist, daß auch 21 Araber Hebräisch als Muttersprache angegeben haben. In dem Bericht wird festgestellt, daß sich die Zahl der jüdischen Bevölkerung Palästinas im Verlauf von je 91, die der arabischen Bevölkerung im Verlauf von je 28 Jahren verdoppelt. Demnach sei zu erwarten, daß die jüdische Bevölkerung im Jahre 1940 auf 350.000, 1949 auf 700.000 und 1958 auf 1,400.000 Seelen angewachsen sein wird, während die arabische Bevölkerung im selben Jahre 1,200.000 Seelen ausmachen wird» Bekanntlich lag eine solche Berechnung auch dem Simpson-Bericht bei. Es ist aber nach dem Ergebnis von neun Jahren kein Schluß auf weitere 33 Jahre zu ziehen. Schon deshalb nicht, weil ja die jüdische Einwanderung schwankt, wahrscheinlich aber in den nächsten Jahrein bedeutend größer sein wird, als von 1922—31. Geburtenrate. Die durchschnittliche Geburtenrate ist im Lande im leichten Absinken, sie betrug in den letzten Jahren per 1000: 35,1, 34,06, 33,44, 32,66. WANDERUNG. Erleichterte Visa-Erteilung für kapitalbesitzende Juden aus Deutschland. Das Berliner Palästina-Amt teilt mit: Die Palästina-Regierung hat erneut eine Erleichterung in der Erteilung von Visen für Auswanderer mit eigenem Vermögen aus Deutschland eingeführt. Auswanderer aus Deutschland mit einem Kapital im Werte von wenigstens 1.000 Pfund (zirka 15.000 Mark) können ein provisorisches Visum ohne Rückfrage in Palästina erhalten,

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