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Palästina · 1933-03-01 · Heft 3-4 (März 1933) · p. Seite 140

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
16 (1933)
Issue
Heft 3-4 (März 1933)
Article
Der Streik bei Froumin beigelegt [Nachricht]
Date
1933-03-01
Page
Seite 140 (sequence 2)
Language
German
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die während des Streiks Arbeit in der Fabrik getan haben. — Hiezu teilt die revisionistische Gewerkschaft „Irgun" mit, daß die während des Streiks eingestellten und jetzt entlassenen 15 Arbeiter freiwillig ihre Plätze zur Verfügung gestellt haben, ferner, daß die Histadruth sieh damit einverstanden erklären mußte, in Konfliktfällen ein Schiedsgericht anzuerkennen. Konflikt mit arabischen Arbeitern. In einem Hain bei Herzliah brach ein Konflikt zwischen arabischen und jüdischen Arbeitern aus, in dessen Verlauf drei jüdische Arbeiter verletzt wurden. Verschiedene Nachrichten. Der Farmerverband wählte ein Komitee, das mit der Arbeiterorganisation in Verbindung treten soll, zwecks Bildung gemeinsamer Arbeitsbüros. KULTUR. Die neue Schul- und Unterrichtsverordnung. Mit dem 2. Jänner d. J. trat die neue, von der Palästina-Regierung erlassene Schul- und Unterrichtsverordnung in Kraft. Nach der neuen Verordnung sind alle Schulen in zwei Typen geteilt: öffentliche und private. Zu den öffentlichen Schulen zählen alle von der Regierung unterstützten hebräischen Schulen. Alle Schulen sind verpflichtet, innerhalb drei Monate ihren Unterrichtsplan, die Zahl der Schüler und Lehrer, sowie deren Qualifikation der Regierung bekanntzugeben. Jede Schule muß die Regierung einen ihr verantwortlichen Leiter bekanntgeben. Alle Schulen sind dem Gesundheits- und Sanitätsdepartement der Regierung unterworfen. Die Regierung hat das Recht, jeden Lehrer zu entlassen, und zwar wegen illoyalen Verhaltens, unmoralischen Benehmens, oder wenn er Haß gegen Teile der Bevölkerung propagiert. Die Finanzierung des Schulwerkes. Für 5693 ergibt sich ein Fehlbetrag von 8.000 Pfund (Gesamterfordernis 110.000 Pfund). Der Waad Leumi wendet sich an die jüdischen Organisationen der Diaspora, daß sie durch Stipencben von 25 Dollar pro Jahr die Kosten für einen Schüler decken mögen. Universität. Graduierungen. Von den 11 Graduierungen im Jänner (Magister Artium) hatten das Hauptfach Mathematik 1, Philosophie 2, Talmud 2, hebräische Literatur 6. Alle diese Studenten haben sich während des Studiums ihr Brot durch Arbeit selber verdient. Große Spende. Bei seiner Abreise von New York behändigte der Verein der Freunde der Hebräischen Universität Einstein einen Betrag von 100.0001 Dollar, den er der Universität und anderen jüdischen Institutionen zuführen soll. Universitätskomitees. Solche wurden — erstmalig in Palästina — in Jerusalem und Tel-Aviv gegründet. PRESSE. Hapoel Hazair. Diese Wochenschrift feiert eben ihr 25jähriges Jubiläum. 1908 gegründet, nahm sie von vornherein als Blatt der jüdischen Arbeiter eine Haltung gegen den Klassenkampf und für die nationale Einigung ein. Der erste Redakteur war Josef Aronowitsch. Die Zeitschrift brachte auch die besten Arbeiten der hebräischen Schriftsteller des Landes. Später wurde eine Partei „Hapoel Hazair" gegründet, die unter Einfluß Gotfdons stand und die in

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