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Palästina · 1933-03-01 · Heft 3-4 (März 1933) · p. Seite 135

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
16 (1933)
Issue
Heft 3-4 (März 1933)
Article
Das Rutenberg-Werk [Nachricht]
Date
1933-03-01
Page
Seite 135 (sequence 2)
Language
German
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geleitet. Dieses besitzt Generatoren von je 8.500 HP. Ein dritter ist bereits bestellt worden. Der dreifache Strom hat 50 Perioden, 6.300 Volt Spannung, die für die Fernleitungen! auf 66.000 Volt hinauftransformierfc werden. In Haifa wird die Spannung auf 22.000 Volt herabgesetzt und dann der Strom weitergeleitet. An Ort und Stelle wird er mit 220 Volt benützt. Bekanntlich beträgt das Aktienkapital der Palestine Eleqtric Cooperation Ltd. 1 Million Pfund Sterling. Der Keren Hajessod, der 3.000 Pfund für Vorarbeiten aufwendete, hat 100.000 Pfund Aktien übernommen. Die P. E. C. hat Pfandbriefe in zwei Serien (250.000 und 300.000 Pfund) ausgegeben. Der Erbauer der Station, der schweizerische Ingenieur Rudolf Pfister hielt kürzlich in verschiedenen Ländern Vorträge über das Werk. Ing. Pfister ist von hoher Begeisterung für die jüdischen Arbeiter und das Aufbauwerk erfüllt und nennt sich selbst einen Chaluz. Potash Cy. Die transjordanische Regierung hat dieser Gesellschaft ein großes Bodenareal für ihre Unternehmungen zur Verfügung gestellt, mit der Bedingung, daß darauf nicht Juden kolonisiert werden dürfen. Die Gesellschaft gibt je 7OJO00 Pfund neue Vorzugs- und gewöhnliche Aktien aus. Erzeugung von Orangenöl. Wir haben bereits (in Nr. 1/2, S. 59) von der in Rechowoth gegründeten Fabrik bericjitet, die Fallorangen und Orangenschalen verarbeitet. Diese Fabrik, die „Jaffa Orange Products Cooperative" hat nach zweijährigem Studium sich in den Kellereien von Rechowoth etabliert und dient den Pflanzern der Kolonien Rechowoth, Ness Zionah, Rischou le Zion. Gegenwärtig erzeugt sie: Oel aus Schalen, Orangensaft, indes die Rückstände für Geflügelnahrung und Düngung verkauft werden. In „Hadar", Nr. 1, wird mitgeteilt, daß die Erzeugung von Zitrusöl in Italien einen großen Umfang hat. 1930 wurden über 12.000^ Tonnen im Werte von 76 Millionen Lire verkauft. Silberwarenfabrik Eine Antwerpener jüdische Fabrik für Silberwaren ist nach Tel-Aviv verlegt worden. Es werden aucji Gold und Platin verarbeitet werden. Es sollen 50 Arbeiter angestellt werden. Die Neuanlagen 1932. Im Jahre 1932 wurden 21 neue Fabriken errichtet, viele bestehende haben neue Artikel zu erzeugen begonnen, mehrere früher stillgelegte, haben den Betrieb wieder aufgenommen. Wir erwähnen als Neugründungen: Fabriken für Spiegel, Dachplatten, Aluminiumwaren (Eßbestecke), Riemen, Sprungfedern, Automobiluntergestelle, Fahrräder, Eisenbehälter, Rasierklingen, Asphaltpräparate usw. Erweiterungen fanden statt: Bei Fabriken von Baumaterialien, Möbel, Orangensaft (Asis, Ramat Gan, die jetzt auch Marmeladen erzeugt), Papierkonfektion, Zigaretten, Strickerei (Verwendung von Wolle neben Baumwolle), Leichtmetallarbeiten, Gummiwaren u. a. m. Die Schemen Oelfabrik hat die Fabrikation von Oelfarben aufgenommen. Die Weberei Ha Nul in Djidro hat den Betrieb in erweiterter Form wieder aufgenommen. Sie wurde von einer Kooperative übernommen.

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