Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 16 (1933)
- Issue
- Heft 3-4 (März 1933)
- Article
- Siedlungsarbeit [Nachricht]
- Date
- 1933-03-01
- Page
- Seite 128 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Mozzah. Wir berichteten (Nr. \/% S. 52) von der Anlage einer neuen Siedlung bei Mozzah durch den „Ozar Hajischuw". 20 Familien in dieser Kolonie, meist Arbeiter mit eigenen Ersparnissen von je 70 Pfund werden angesiedelt. Es wird Milch und Geflügelzucht, sowie Pflanzung betrieben werden. K i r j a t h Anawim. Der Obstanbau (Aepfel und Pflaumen) wurde ausgedehnt, da mit Zucht und Absatz gute Erfolge erzielt worden sind. Auch die Milchwirtschaft schreitet fort und die Kühe geben 5.000 Liter per Jahr. Gesamtproduktion 400.000 Liter. Die Geflügelzucht ist ebenfalls in gutem Stande. Fortschritt des Gemüsebaus. Nach dem Bericht der P. W.-B. für 1932 stieg der Versand von Gemüse im ersten Halbjahr 1932 (gegenüber 1931) um 50 Prozent. Giwafth Brenner. Diese seit fünf Jahren bestehende Kolonie zählt heute 190 Erwachsene und 30 Kinder. Ein großer Teil der Siedler stammt aus Deutschland. Von den 1.300 Dunam der Kolonie sind 105 mit Zitrus bepflanzt, weitere 100 sind vorbereitet. Die Kolonie hat auch Werkstätten, die für Eigenbedarf und für Rechoboth arbeiten. Die Ansiedlung bemipttelter Elemente 1932. Nach einer Schätzung des Wirtschaftsdepartments der JA. haben sich im Jahre 1932 600 bis 700 Familien mit eigenen Mitteln (mindestens 1.000 Pfund) angesiedelt. Ansiedlung von Kleinkafufleuten. Der KKL. hat der Vereinigung von Kleinkaufleuten in Tel-Aviv 800 Dunam Boden in Wadi el Chawereth zugesagt, worauf 40 Familien auf je 20 Dunam sich auf eigene Kosten ansiedeln. Die Siedlungen der „Bnei Benjamin". Die Vereinigung der Kolonistensöhne Bnei Benjamin, über deren neueste Gründung „Nathaniia" wir in Nr. 8/9, 1932, S. 299, ausführlich berichtet haben, hat im Ganzen innerhalb der letzten sechs Jahre nach einem Referat auf dem Farmerkongreß, 202 Familien angesiedelt, und zwar in Kfar Aharon (21), Herzliah (26), Even Jehuda (75), Nathania (80). In diese Siedlungen wurden von den Mitgliedern 32.000 pal. Pfund eigene und 60.000 Kreditmittel investiert. Der Besitz der Familien wird heute mit 248.000 Pfund bewertet. Insgesamt umfassen die Pflanzungen 3.845 Dunam. Die Bnei Benjamin haben 1929 die Gesellschaft „Hanoteja" mit 20.000 Pfund voll eingezahlten Kapitals gegründet, welche Bodenkäufe und Pflanzungen auch für auswärtigen Auftrag ausführt. Sie hat schon bei Erwerb von 20.000 Dunam interveniert, durch sie sind beijeits 300.000 Pfund Investitionsgelder in diese Kolonien geflossen. Die Bank Bnei Benjamina hat ein Kapital von 18.000 Pfund und gibt der Gesellschaft und den Bnei Benjamin Kredite. Soeben veröffentlicht „Hanotejah" eine hübsch illustrierte und mit einer Karte versehene Werbe-Broschüre. Ihre Leitung liegt jetzt in den Händen von Dr. Oppenheimer und Agr. Friedmann. Sie offeriert die Anpflanzung von Pardessim auf 10 Dunam zum Preise von 800 Pfund (inklusive Boden), zahlbar während fünf Jahren. Kfar Chittin aufgegeben. Nach langen Jahren mühevoller Arbeit waren die Siedler von Kfar Chittin (orthodoxe Kolonie) gezwungen, den Platz zu verlassen, weil es unmöglich war, das Budget zu sichern. Sefardische Kreise