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Palästina · 1933-03-01 · Heft 3-4 (März 1933) · p. Seite 126

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
16 (1933)
Issue
Heft 3-4 (März 1933)
Article
Die Abfall-Orangen [Nachricht]
Date
1933-03-01
Page
Seite 126 (sequence 2)
Language
German
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J26 sie für 1933/34 erwartet wird, machen die Abfallorangen 600.000 bis 800.000 Kisten aus. Das ist für die Pflanzer eine große Sorge. Zum Teil wird diese Frage durch. Verarbeitung der Früchte (Erzeugung von Saft, OeJ. usw.) gelöst. Bewiachungsgesellschaft. Durch die große Ausdehnung der Pflanzungen wurde die Frage der Versicherung akut. Es ist dafür eine eigene Gesellschaft durch. Col. Kisch (Palestine and Egyptian Lloyd) gegründet worden, welche die Pardessim gegen alle Schäden, auqh gegen Wirbelstürme, Hagel, Streiks, Zerstörungen versichert. Drei englische Gesellschaften sind daran beteiligt. Pardess. Diese größte Pflanzerkooperative wurde 1910 gegründet und zählt jetzt 280 Mitglieder mit einem Pflanzungsbesitz von 20.000 Dunam. 1931/32 versendete sie 755.000 Kisten. In dieser Saison wird sie 900.000 bis 1,000.000 Kisten Zitrus versenden, das sind 40 Prozent der jüdischen Gesamtproduktion, hauptsächlich über Haifa. Nach Kanada werden davon 25.000 Kisten gesendet werden. Hiadhaklai. Diese Kooperative wurde 1923 in Petaoh Tikwah gegründet, hat 117 Mitglieder mit 4.400 Dunam, das sind 40 Prozent der Gesamtfläche, in dieser Kolonie. Sie wird in dieser Saison 450.000 Kisten versenden. Sie besitzt auch Packhäuser. Der gesamte, durch sie vermittelte Handel wird diese Saison 1.4 Millionen Pfund betragen. Die Kooperative umfaßt auch Pflanzungen von Mandeln, Oelbäumen und Getreidewirtschaft. Insgesamt kontrolliert sie Erzeugnisse eigener Mitglieder im Werte von 750.000 Pfund. Jadhin. Bekanntlich ist diese Gesellschaft eine Gründung der Histadruth, die Arbeit für fremde Rechnung, namentlich Pflanzungen, ausführt. Im Jahre 1932 bearbeitete sie 2.400 Dunam. Für 1933 hat sie bereits Aufträge auf 1.500 Dunam neue Pflanzungen. Bisher haben 200 Familien ihre Pflanzungen durch „Jachin" anlegen lassen. Der Geldumsatz in den letzten Jahren war 1932: 41.000 Pfund. Die Gesellschaft übernimmt auch das Pflücken und Packen, und hat in der vergangenen Saison 55.000 Kisten Zitrusfrüchte fertiggestellt. Die Bananenernte. Wie schon in Nr. 1/2, S. 56, berichtet, war die letzte Ernte in Bananen eine schlechte, besonders in den Gegeriden, die zur Zucht weniger geeignet sind, wie Bedth Schan, so daß manche Pflanzer die Zucht aufgaben. Dagegen ist bei Jericho und Tiberias, iwo die klimatischen Verhältnisse geeigneter sind, ein viel besserer Erfolg erhielt worden. Die Mandelernte. Diese betrug in den jüdischen Kolonien in der abgelaufener Saison 2.200 Kantar. 80 Prozent davon wurden von vier Kooperativen verkauft. Die Ernte 5692 war . geringer als im Vorjahr, weil zirka 1.000 Dunam Mandelpflanzungen ausgerissen und an ihrer Stelle Orangen gepflanzt wurden- Am Markte konkurriert am meisten Spanien. Der Export richtet sieji 5691 zum größten Teil nach Syrien, 5692 nach Aegypten und Frankreich. „Boustn'ai" behauptet, daß die Mandelzucht in Palästina, die von Jahr zu Jahr zurückgeht, bald ganz aufhören wird. (Dies steht im Widerspruqh mit den Ratschlägen desselben Blattes, Nr. 16, die wir auszugsweise in Nr. 10/11, 1932, S. 375, wiedergegeben haben. Allerdings nahmen in letzter Saison die Erkrankungen der Bäume zu, es mußten 10.000 ausgerissen werden. — Die Red.) Die Apfelzucht. Nach Grasovsky und Weiz tragen europäische Sorten (in Kfar Gileadi, Kirjath Anawim) zweimal so viel als einheimische, und zwar

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