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Palästina · 1933-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1933) · p. Seite 52

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
16 (1933)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1933)
Article
Die englischen Zölle auf Zitrus [Nachricht]
Date
1933-01-01
Page
Seite 52 (sequence 2)
Language
German
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Ausgaben per Kiste Orangen, in Shilling und pence: Auf der Pflanzung.....'...........r 2/3 Pflücke, Packung usw. bis an Bord........... 3/9 Fracht ............e....., , 1/7 Kosten in England .............. 2/0 9/1 Bei einem Preis von .13 Shilling blieben! dem Pflanzer für Verzinsung und Kapitalsamortisation 3 sh 5 pence, davon gingen bereits 10 Prozent Wertzoll ab, 1 sh 3/4 pence bei dem Gewichtszoll, der per Kiste von 35 Kilogramm 2 sh 4 pence ausmacht, würden weitere 1 sh 3.25 pence, insgesamt also 2 sh 4 pence abgehen, so daß dem Pflanzer nur 1 sh 1 pence verblieben. Die Orangengärten der Juden. Nach „Misehar we Taassjah" wird die in jüdischem Besitz befindliche Fläche von Zitrusgärten per 31. Dezember 1932 auf 90.000 Dunam geschätzt, von denen bereits die Hälfte Frucht trägt. Die Zunahme in den letzten 18 Monaten betrug 23.000 Dunam, also über ein Drittel der am 31. Juli vorhandenen Fläqhe (67.000 Dunam). In der kommenden Saison sollen 25.000 Dunam neu hinzukommen. Die Exportsaison für Zitrus. Bis Ende Dezember 1932 wurden 1.4 Millionen Kisten versendet (Vorjahr 1.2). Die Preise in England sinid 11 bis 12 sh per Kiste. Der Transport der Orangen. Um siqh von den englischen Schiffen unabhängig zu machen, hat die Vereinigung der arabischen Orangenexporteure 30 norwegische Schiffe gemietet. Die englischen Gesellschaften haben daraufhin den Frachtsatz für eine Kiste nach England von 1.7 sh auf 1 sh herabgesetzt. Die norwegischen sind um 1/4: sh billiger. — Im November wurde zum erstenmal mit dem direkten Transport nach Kanada begonnen. Im Jahre 5692 angelegte neue Siedlungspunkte. Nach einer Aufstellung in „Karenu" Nr. 1 wurden im Jahre 5692 auf KKL.-Boden folgende neue Siedlungspunkte errichtet: Ebene Schefela: Gan Jawneh, Mädchenlehrfarm Ness Zionah, Kfar Watikim; Bei Tel-Aviv: Maas, Litvinsky; Ebene Scharon: Jidro, Hakowesch, Cheruth, Jehuda, Jesreel, Chaklai, Tel Mond, Ramath Temkin, Jehudie, Merez, Kfar Jona, Nachlath Haschowim, Givat Chajim; Auf Wadi Chawereth: Witkin, Haemek, En Schamam, Kibbuz Gimmel, Legionäre, Cheruth, Amerika B (siehe unten); Akkotal-Emek: Ramath Hazafon; Jordantal: Haschomer Hazair. Siedlungsarbeit. Ein neuer Siedlungspunkt wird bei M o z z a h errichtet, wo 20 Familien, meist von Söhnen von dortigen Kolonisten, durch den „Ozar Hajisehuw" (Fonds des Waad Leumi) angesiedelt werden sollen. Die Exekutive hat einen Gesamtplan für die Konsolidierung aller Siedlungen im Kischontal und im Emek ausgearbeitet. Das Gesamterfordernis dafür ist 45.000 Pfund.

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