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Palästina · 1933-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1933) · p. Seite 42

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Journal
Palästina
Volume
16 (1933)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1933)
Article
Die Frage der Einkommensteuer [Nachricht]
Date
1933-01-01
Page
Seite 42 (sequence 1)
Language
German
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IRI
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Dije Frage der Einkommens teuer. Dr. Ruppin veröffentlicht darüber einen Artijkelin „Palästine and Near East", Nr. 18/19. Er führt aus, daß die Einkommensteuer in der Theorie die gerechteste ist, aber in der Praxis sich schwer gerecht ausführen läßt. Die Finanzlage der Regierung ist glänzend und es ist kein Grund vorhanfden, eine neue Steuer einzuführen. Was die Steuerbelastung der Fellachen betrefft, so stej.lt Ruppin jene Rechnung auf^ die in seiner Abhandlung über den Entwicklungsplan in diesem Heft enthalten ist, nach der sie per Familie nur etwas über 2 Pfund beträgt. Die Einnahmen der Regierung aus dem Zehent sind in den letzten zehn Jahren von 208.000 auf 50.000 Pfund gefallen*, oder von 14.2 auf 2.1 Prozent der Gesamteinnahmen. Dr. Ruppin erwähnt dann, daß die Einhebung der Steuer sehr hohe Kosten verursachen und sehr wenig einbringen wird. Im Irak ergab die Einkommens Steuer 1930/31 nur 1.4 Prozent der Gesamteinnahmen. Ruppin verweist darauf, daß die Juden zirka 40 bis 43 Ptrozent zu den Einnahmen der Regierung beitragen, obzwar sie nur 17 Prozent der Bevölketruug ausmachen (siehe Notiz S. 44). Die Einführung der Steuer könnte sehr leicht auch den Zufluß von Kapital nach Syrien ablenken, wo keine solche Steuer besteht. Uebrigens sind auch große Teile der arabischen Bevölkerung gegen sie. Zum Schlüsse meint Ruppin, daß eine Steuerreform nötig ist, und die Unterscheidung zwischen unbewegt lichem und beweglichem Eigentum sei festzuhalten. Aber sie muß darauf Rücksicht nehmen, daß der Kapitalzustrom nicht geschwächt wird, von dem das Gedeihen des Landes und die Einnahme^ der Regierung .abhängen. Auch) das Zollsystem muß reformiert, die Zölle auf Luxuswaren müssen erhöht, jene auf Bedarfsartikel ermäßigt werden. Dazu ist nötig, daß die Regierung mehr Klarheit und Spezifikation bei Veröffentlichung ihrer Einnahmen übt. Der Anteil -des Zehent an, den Einnahmen der Regierung. In seinem Artikel über Einkommensteuer gibt Dr. Ruppin hierüber folgende Daten: Steuerjahr Gesamteinnahmen der Regierung (ohne Eisenbahnen) in Pal. Pfd. 1000 Profit (+) oder Verlust (—) der Regierung aus den Eisenbahnen in Pal. Pfd. 1000 Einnahmen vom Oscher in Pal. Pfd. 1000 Prozent der Oscher-Einnahmen an den Gesamteinnahmen (ohne Eisenbahnen) 1922/23 1.418 — 30 208 14,2 1923/24 1.319 — 59 198 15,0 1924/25. 1.814 + 9 279 15,4 1925/26 2.407 — 32 292 11,1 1926/27 2.072 — 1 210 10,1 April- 1927 1.474 — 28 153 10,4 Dez. 1928 2.149 + 141 185 8,7 1929 2.294 + 29 207 9,0 1930 2.409 — 20 146 6,1 1931 2.402 — 68 50 2,1 Sdhwefelkonzession. Wir berichteten infolge von Nachrichten palästinensischer Blätter in Nr. 10/11, S. 369, über eine Konzession an Mr. Williams, die er für Phosphate erhalten hättee. Die Meldung wird dahin richtiggestellt, daß es sich um Schwefel handelt. Williams hat als Offizier im Kriege bei Gaza Schwefelerze entdeckt, und zwar einen Sandstein, in dem zirka 30 Prozent

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