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Palästina · 1932-12-01 · Heft 12 (Dezember 1932) · p. Seite 436

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Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 12 (Dezember 1932)
Article
Streik arabischer Arbeiter [Nachricht]
Date
1932-12-01
Page
Seite 436 (sequence 1)
Language
German
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IRI
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Streik arabischer Arbeiter. In dem Steinbruch der Zementfabrik „Nescher" wurde im Oktober ein Streik von 150 arabischen Arbeitern, der von der „Histadruth" geleitet wurde, wogegen die arabische Arbeiterveredinigung vergebens die Streikenden aufzuwiegeln versucht hatte, durchgeführt. SANITAET. Die Tätigkeit der „Hadassah". Dem Memorandum der JA. an die Mandatskommission des Völkerbundes entnehmen wir folgende Ziffern über die Tätig.- keit der „Hadassah": Ausgaben 1930/31: 83.600 Pfund, davon für Spitäler in den Städten ...... 57.300 Pathologisches Institut Jerusalem..... 900 Ländlicher Sanitätsdienst........ 1.100 Schulhygiene............. 4.000 Geburtshilfsdienst (Hauspatienten) .... 700 Antituberkulose-Feldzug......... 400 Administration............ 6.800 Besondere Ausgaben.......... 4.800 83.600 Kupath Cholim. Im selben Bericht wird mitgeteilt, daß die Arbeiterkrankenkasse im Jahre 5692 (bis Ende September 1932) folgendes Budget in palästinensischen Pfund haben wird (Vorjahr in Klammern): Beiträge der Mitglieder . . 41.200 78o/o (41.000 67 o/o) Beiträge der Arbeitgeber 3.000 13o/o (7.900 13o/o) 3.000 6o/o (9.400 15o/o) 1.300 20/o (2.500 4o/o) KULTUR. Lehrstuhl für Kunstwissenschaft und Archäologie an der Universität. Auf diesen (siehe Nr. 10/11, S. 385) wurde Dozent Dr. L. A. Mayer berufen, der bisher über islamische Archäologie und Kunst gelesen hat und bei dem Altertumsressort der Regierung Archivar und Bibliothekar war. Ausgrabungen. Prof. Sellin hielt in Jerusalem einen Vortrag über die Aus»- grabungen von Sichern. Deren Ergebnisse bestätigen nach seiner Ansicht die Erzählung von der Einnahme der Stadt im Buch der Richter. Die hebräische Universität erhielt die Erlaubnis, Ausgrabungen in Trans- Jordanien zu unternehmen, wo eine Synagoge aus der byzantinischen Zeit (6. Jährhundert) »entdeckt wurde. FONDS UND INSTITUTIONEN. Keren Hajessod. Die Prinzipien. Der Generalsekretär des KH. Jerusalem, Leo Herrmann, veröffentlicht in Nr. 83 und 84 der „Jüdischen Rundschau", Berlin, eine längere Abhandlung über die Geschichte und die Prinzipien des Keren Hajessod unter dem Titel „Planwirtschaft, Budget und Defizit". 1920 wurde ein großer Plan für den KH. entworfen, der in einem Budget mit fixen Ansätzen mündete. Von Jahr zu Jahr wunden die Schätzungen der zu erwartenden Einnahmen

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