Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 15 (1932)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1932)
- Article
- Bericht des Komitees über die Konservenindustrie [Nachricht]
- Date
- 1932-12-01
- Page
- Seite 432 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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- Haifa 1× ep/1047930
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3. Absatz. Die Regierung sollte die neue Industrie durch Zölle schützen und für den Export die Anwendimg des Britischen Reichsvorzugszolles durchsetzen. 4. Fabrikation. Die Industrie sollte alles was sie vom Ausland benötigt, zollfrei einführen können. Konferenz des Industrielleinverbandes. Diese fand am 8. Oktober in Tel- Aviv statt. Aus dem Bericht ist zu erwähnen: Von 160 Mitgliedern befinden sich in Tel-Aviv 137, Jerusalem 14, Haifa 3, in anderen Orten 6. 8 Fabriken wurden geschlossen und in 6 die Arbeit wieder aufgenommen. In Kürze werden wieder 5 neue Fabriken (Seide, Kerzen, Baumwollwaren und Socken) eröffnet werden. Der Umsatz betrug im letzten Jahre über 2 Millionen Pfund. Die jüdische Industrie beschäftigt gegenwärtig über 12.000 Arbeiter mit einem Durchschnittslohn von 25 Piaster (7.50 Schilling) pro Tag. Der Industriearbeiter wird durchschnittlich 300 Tage im Jahre beschäftigt. Der Export beitrug im Jahre 1931 über 250.000 Pfund. In der abgelaufenen Berichtsperiode haben die Unternehmen Kredite in der Höhe von 40.000 Pfund aufgenommen. Die Irijah Tel-Aviv ist den Industriellen immer hilfreich beigestanden. Im letzten Jahre gab es 21 Arbeitskonflikte, ein Teil derselben nahm gewalttätige, bedrohliche Formen an. Was die Einkommensteuer betrifft, sind alle Anstrengungen gemacht worden, um ihre Einführung zu verhindern. Der Bericht erwähnt die Beteiligung der Industrie an der Messe, an dei? Ausstellung in Paris und an der in Bard. Syndikate gibt es in folgenden Industrien: Kisten, Spiegel, Metall, Bürsten, Kälte (Eis), Bürsten, Blechverschlüsse, Trikot, Weberei, Druckerei, Bücher, Baumwollwaren. Gesellschaft für die heißen Quellen. Die „Hamei Tiberia" (Tiberias Hot Spring Co. Ltd.) versendet ihren Zeichnungsprospekt. Das Aktienkapital besteht aus 3.000 Grünjder- und 8.000 Vorzugsaktien mit 7 Prozent Zinsen zu 5 Pfunid, d. s. 55.000 Pfund. Direktoren sind B. A. Rosenblatt, New York, Joschua Suprasky, Jacob Gesundheit, Isaak Rokach, Louis Rosenblatt, Tel- Aviv, Dr. B. Joseph, Jerusalem. Im Prospekte wird gesagt, daß die Quellen derzeit schon von über 3.000 Besuchern frequentiert werden und einen Gewinn von zirka 3.000 Pfunjd pelr Jahr abwerfen. Wenn die neuen Einrichtungen fertig sein werden, dürfte das Roheüpkommen mindestens 7.500 Pfund sein. Schon in den letzten vier Moniaten sind die Einrichtungen verbessert worden. Die Gesellschaft will u. ct. ein neu'ös Hotel bau;en, in welches die Quellen eingeleitet werden sollen. Der vollkommene Ausbau der Anlagen soll in vier Jahren beendet sein. Prospekte und nähere Auskünfte erteilt Tiberias Hot Springs Co. Ltd. Tiberias POB 61. Orangenkisten. An Kistenholz wurden 1931 23.000 Kubikmeter im Werte von 10.000 bis 15.000 Pfund importiert. Die »erste Kistenfabrik wurde 1923 eröffnet, 1928 eine zweite, 1931 vier neue. Die Erzeugung stieg auf 750.000 Kisten und wird 1932: 1.5 Millionen betragen. Das ist aber nur ein Drittel des Bedarfs. Bei günstigerem Zolltarif könnten die acht Fabriken 3.5 Millionen Kisten herstellen. Das Holz zahlt 300 Müs per Kubikmeter Zoll, die Bretter 250 Mils, so daß die importierten Kisten noch einen Zollvorsprung haben. Ruthenbergwerk. Die arabischen Städte Akko und Nazareth haben mit