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Palästina · 1932-12-01 · Heft 12 (Dezember 1932) · p. Seite 425

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Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 12 (Dezember 1932)
Article
Das landwirtschaftliche Jahr 5692 [Nachricht]
Date
1932-12-01
Page
Seite 425 (sequence 2)
Language
German
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Früchte von solchen im Werte von 200.000 Pfund einführt, aber selbst erzeugen könnte. Man muß aber vorsichtig sein. Viele Arten solcher Bäume werden von der Früchtefliege als Nest benützt und ihre Vermehrung könnte den Zitrus^ Pflanzungen schaden. In Florida mußte die Regierung deshalb auf zehntausenden Dunam gepflanzte Bäume ausreißen lassen. Die Ansetzung der Bäume dürfte nur dort erlaubt werden, wo die Fliege nicht hinkommt, wie auf den Bergen. Die gemischte Wirtschaft (Gemüse, Milch, Eier, Geflügel usw.) wird einen immer besseren Platz finden in unserer Landwirtschaft, wenn weitere Ausgaben für sie gemacht und erprobte Fachleute verwendet werden würden, beides Dinge, die bei uns fehlen. Smilansky schildert sodann den Aufschwung der Umsätze der „Tnuvah" an Produkten der gemischten Wirtschaft, die 175.000 Pfund umsetzte. Die nicht an „Tnuvah" angeschlossenen Wirtschaften dürften um 75.000 Pfund Produkte derselben Art erzeugt haben. Daher betrug der Verkauf von Produkten aus der jüdischen gemischten Wirtschaft zirka V4 Millionen Pfund. Das übersteigt die kühnsten Hoffnungen — ebenso, daß anfangs August die Nachfrage nach Milch das Angebot um 40 Prozent überstieg. Allerdings hat nicht nur der Aufschwung des Landes, sondern auch die Minderproduktion der Fellachen in diesem trockenen Jahr dazu beigetragen. Die landwirtschaftliche Erzeugung kann noch sehr gesteigert werden, da noch immer große Mengen von Fleisch, Eier, Butter, Käse, Mehl usw. eingeführt werden. Diese Steigerung kann aber nur durch neue Ansiedlung geschehen. Die Neupflanzungen von Zitrus schätzt Smilansky auf 30.000 Dunam. Ende des Jahres dürften 170.000 Dunam Pardessim vorhanden gewesen sein, davon mindestens 100.000 in jüdischen Händen. Der Durchschnittserlös war heuer 5V2 Schilling per Baum. Die jüdischen Gärten haben heuer 1/2 Million Kisten mehr zum Export geliefert als im Vorjahr. Wenn man rechnet, daß bei Aufteilung je 10 Dunam der in jüdischen Händen befindlichen Pardessim eine Familie von 5 Köpfen ernähren könnte und dadurch weitere 2 Familien Beschäftigung haben würden (zusammen 15 Köpfe), so könnten allein auf den vorhandenen 100.000 Du.n<am Pardessim 150.000 Juden siedeln. Smilansky spricht sodann über die schwere Lage der galiläischen Kolonien. Ohne Einführung von Bewässerung, um vom trockenen Ackerbau zu gemischter Wirtsdhaft überzugehen, ist ihnen nicht zu helfen. Das will auch die Pica tun. Sie müßte auch den Ansiedlern mehr Bewegungsfreiheit geben. Hiezu ist zu bemerken, daß die Pica in Jabniel un'd Beit Gan bereits nach Wasser bohrt (siehe nächste Notiz), ferner 30 Rassekühe für Milchwirtschaft angeschafft, Futterbau durchgeführt hat; in Yessod Hamalah und Mischmar Hajarden in Obergaliläa entwickeln sich die iKeutem Orangenpflanzungen gut* itnd die Pica hat Verbesserungen der Bewässerung durchgeführt. Wasserfund im Jabniel. Angesichts der Wichtigkeit, die galiläischen Pica- Kolonien aus ihrer kritischen Lage zu retten (siehe Nr. 8/9, S. 320)i, hat das kürzlidh gelungene Aufbohren von Wasser in der Kolonie Jabniel, Untergaliäa, die sehr unter Wassermangel gelitten hat, besonderes Aufsehen erregt, um so mehr der Brunnen zirka 200 Kubikmeter in der Stunde liefert. Demnächst sollen in Sedjera und arideren Kolonien Obergaliläas Bohrungen erfolgen. MJittelstandskolonien« Ueber dieses Thema schreibt Dr. Jakob Thon in

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