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Palästina · 1932-12-01 · Heft 12 (Dezember 1932) · p. Seite 419

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 12 (Dezember 1932)
Article
Juni [Nachricht]
Date
1932-12-01
Page
Seite 419 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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Von dem Ei,nfuhrplus entfallen auf Weizenmehl 12.000 Pfund, Benzin 3.000, 4?X9 Gummi 3.000. Der Rest verteilt sich auf eine größere Zahl von Artikeln. In der Ausfuhr waren rückgängig: Wassermelonen, Wein, Häute, Zement, Waschseife u. a. m. Die Kasten im Hafen Jaffa. Die Regierung hat eine Verordnung herausgegeben, die die Maximalsätze für die Leichterkosten und sonstigen Spesen im Hafen von Jaffa neu bestimmt. Händel mit Syrien. Nach einer syrischen Statistik betrug 1931 der Import von Palästina nach Syrien 171.363 Goldpfund, der »Export nach Palästina 621.450 Goldpfund. In der Hauptsache lieferte Syrien Hühner, Eier, Butter, Olivenöl, Obst, Holz, lebendes Vieh, Textilprodukte, und kaufte Wassermelonen. Häute, Felle, Zement, Waschseife und Strümpfe. Japans Dumping. Die Handelskammer in Tel-Aviv hat die Regierung ersucht, Schutzmaßnahmen gegen das japanische Dumping (hauptsächlich in Textilien und Seide) zu treffen. BEVOELKERUNG. Vermehrung der nicht jüdischen Bevölkerung. Das Memorandum der JA. gibt hierüber folgende Ziffern: Distrikte mit vorwiegendem 1922 1931 Perzentuelle Einfluß der jüd. Siedlung Zunahme Haifa 18.400 34.200 86 Jaffa 27.400 44.200 61 Jerusalem 27.600 38.900 43 Distrikte ohne 1922 1931 Perzentuelle Einfluß der jüd. Siedlung Zunahme Nablus 15.800 17.200 9 Hebron 16.100 17.400 8 Gaza 17.400 17.100 Abnahme Nachbemerkung der Redaktion: Wir haben in Nr. 10/11 einen Artikel von Dr. W. Preuss über „Die Entwicklung der landwirtschaftlichen Bevölkerung1" gebracht. Der Autor weist darin u. a. nach, daß die Vermehrung der landwirtschaftlichen arabischen Bevölkerung dort sehr groß war, wo die jüdische Bevölkerung stark gewachsen ist. Infolge verschiedener Anfragen aus Leserkreisen über Tabelle I, S. 319, bemerken wir ergänzend, zu den Erläuterungen des Verfassers, daß diese nach der Relativzahl der jüdischen Bevölkerung aufgestellt ist. Eine Gruppierung nach geographischen Zonen ergibt, daß in den Städten und in der Pflanzungszone (Jaffa, Haifa, Ramleh) das Wachstum der arabischen Landbevölkerung groß war, dagegen in Nazareth, Beisan, Tiberias nicht, weil ja die jüdische gemischtwirtschaftliche Kolonisation auf ausschließlich jüdischer Arbeit basiert ist und teilweise *dünn besiedelte Strecken (Emek) erst durch die Juden in Kultur genommen worden waren, wobei auch arabische Pächter Ablösegeld erhielten. Naturgemäß läßt sich in solchen Gegenden ein starkes Anwachsen der arabischen '^Landbevölkerung

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