Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 15 (1932)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1932)
- Article
- Palästina-Exekutive [Nachricht]
- Date
- 1932-12-01
- Page
- Seite 417 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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beitsverteilung in der Palästina-Exekutive der JA. beschlossen. Das Schatzamt wird von Farbstein, Neumann und Arlosoroff geleitet. Dr. Senator, der seine Demission, die er auf der AC.-Sitzung gegeben hatte (siehe Nr. 10/11, S. 360) zurückgezogen hat, wird in allen, die Einwanderung und Ansiedlung betreffenden Fragen Dr. Arlosoroff (Arbeiterpartei) und Farbsteiri (Mittelstand) zu Rate ziehen. DSe Aufwendungen der Jewish Agency und der ihr angeschlossenen Institutionen in Palästina, 5691. Vom 1. Oktober 1930 bis 30. September 1931 betrugen diese nach den Berichten an die Mandatskommission 797.000 Pfundt und zwar: Pfund Keren Hajessod 318.000 Keren Kajemeth 151.000 Hadassah (Medizinische Organisation) 94.000 Wizo (Zionistische Frauenorganisation) 23.000 586.000 Hilfsfonds (nach den Unruhen gesammelt) 166.000 Universität (Eigenes Budget) 45.000 797.000 Die Frage der Uebernahme der Schulen durch den Waad Leumi. Die Schulen der JA. waren zu Beginn des Schulwesens 'Anfang Oktober noch nicht geöffnet worden, weil sich die Jewish Agency mit dem Waad Leumi wegen der Modalitäten ihrer Uebernahme durch diesen nicht geeinigt hatten. Die Regierung hatte daraufhin der JA. mitgeteilt, daß sie die Subvention von 20.000 Pfund für das 'hebräische Schulwesen? zurückziehe, wenn die Schulen nicht im Laufe des Oktober eröffnet werden würden. In der Sitzung des Waad Leumi wurde mit den Vertretetrn der Exekution der JA. eine vorläufige Einigung erzielt. Die Schulen werden der > Kontrolle des Waad Leumi unterstehen, jedoch wird die unmittelbare Kontrolle von einer fünfgliedrigen Schulkommi,ssion ausgeübt, die sich wie folgt zusammensetzt: Waad Leumi 2, Jewish Agency 1, Magistrat von Tel-Aviv 1, Elternverband der Kolonisten 1 Vertreter. — Die pauschalierte Subvention der 1 JA. wird 40.000 Pfund pro Jahr betragen. Diese Einigung führte vorerst noch zu keinem definitiven Resultat, weil der Waad Leumi sich außerstande erklärte, die Lehrergehälter in gewünschter Weise zu garantieren. Außerdem demonstrierten die Lehrer wegen der Gehaltsrückstände. Dieser Konflikt wurde inzwischen beigelegt und die hebräischen Schulen der Jewish Agency am 16. November eröffnet. Anfang Dezember wurde das obige Abkommen endgültig ratifiziert. Von den Orthodoxen. Vertreter der orthodoxen, nichtnationalen Weltorganisation, Agudas Jisroel, wurden vom Oberkommissär empfangen, dem sie ihre Wünsche wegen besonderer Zertifikate, Anerkennung der extrem orthodoxen Gemeinde und der Sabbathruhe für Juden in den Aemtern mitteilten. Der Oberkommissär versprach, sich um die Lösung dieser Fragen zu bemühen. Der Oberkommissär hat die Leitung der Agu;das Israel aufgefordert, eine Liste für die Arbeit geeigneter junger Leute, >die einwandern wollen, vorzulegen.