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Palästina · 1932-10-01 · Heft 10-11 (Oktober 1932) · p. Seite 383

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 10-11 (Oktober 1932)
Article
Verschiedene Nachrichten [Nachricht]
Date
1932-10-01
Page
Seite 383 (sequence 1)
Language
German
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IRI
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Verschiedene Nachrichten. Die Seidenweberei Delfiner hat nach jahrelangem Stillstand den Betrieb wieder eröffnet. Neugründungen: Eine neue Seidenweberei wird von Mr. Peterson (England) in Ramat Gan bei Tel-Aviv errichtet. Im selben Ort eine Metallwarenfabrik „Burselit" zur Erzeugung von Nägeln, Eisenstangen und Stacheldraht. Die Trikotagewarenfabrik Rotlevi, Tel-Aviv, wurde vergrößert. In Tel-Aviv wurde eine dritte Kerzenfabrik errichtet. Eine neue Fabrik für Fruchtsaft wurde in Petach-Tikwah gegründet. Die bestehende „Assis" erweitert ihren Betrieb, der bisher 10.000 Kisten Zitrusfrüchte per Jahr verarbeitete. In Kürze sollen zwei neue Strumpffabriken in Tel-Aviv eröffnet werden. ARBEIT. Arbeitersiedlung. Nach einer Zählung gab es 1932 in den Arbeitervierteln angesiedelte Arbeiterfamilien: Tel-Aviv 375, Haifa 200, Jerusalem 80, zusammen 655, wovon mehr als die Hälfte auf das letzte Jahr entfallen, hievon sind 518 Arbeiter- und 137 Beamtenfamilien. In kleinen Landwirtschaften investierten die Kibbuzim und Irgunim mehr als 40.000 Pfund eigene Mittel. Arbeiterbank. Auf der letzten Generalversammlung wurde der Gewinn für 1930: 3.598 Pfund, als Dubiosenreserve zurückgestellt. Der Gewinn für 1931: 4.763 Pfund, wurde wie folgt verteilt: 1.259 Pfund als dreiprozentige Dividende, 1.500 Pfund Reservefond, 1.503 Pfund Gewinnvortrag. Jüdische und arabische Bauarbeiter in Jerusalem. Im August 1932 arbeiteten in Jerusalem bei: Jüdischen Bauten Oeffentl. Arbeiten Arabischen Bauten Jüdiscjie Arbeiter 611 69 356 Arabische Arbeiter 121 465 52 Ferner sind 51 jüdisch© Arbeiter bei Straßenbauten in jüdischen Vierteln, 20 Juden und 48 Araber bei Bauten verschiedener Gesellschaften beschäftigt gewesen. Zusammen 1.107 jüdische und 686 arabische Bauarbeiter. Jüdische Arbeit bei öffentlichen Bauten. Nach langem Kampfe gelang es der Exekutive der JA., bei der Regierung durchzusetzen, beim Bau des großen Wasserreservoires im Jerusalemer Viertel Romena den Unternehmer zu verpflichten, daß mehr als die Hälfte der Arbeiter Juden sein sollen. Der Konflikt in „Hadap". Nach den Verhaftungen gelang es dem Waad Leumi, den Konflikt beizulegen. Arbeitslohnkonferenz. In einer Konferenz der Arbeitsämter der Regierung mit Vertretern jener der Araber und Juden Wierde beschlossen, die Regierung aufzufordern, den Arbeitslohn für Jnfden und Araber gleichzustellen. Arabische Arbeitslosigkeit. Nach „Boustn'ai", Heft 20, läßt die Regierung die Zahl der arabischen Arbeitslosen feststellen. Das Blatt bemerkt dazu, daß die Befragung der Ortsvorsteher unmöglich ein richtiges Resultat liefern kann,

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