Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 15 (1932)
- Issue
- Heft 10-11 (Oktober 1932)
- Article
- Unterstützung von arabischen Landwirten seitens der Regierung [Nachricht]
- Date
- 1932-10-01
- Page
- Seite 380 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Gaza besucht und dort dem Landentwicklungsdepartment zum Kauf angeboten^ Böden besichtigt. Es handelt sich um ein Gebiet von 12.000 Dunam, auf dem Araber aus der Gegend von Wadi Hawarith angesiedelt werden sollen. Eine neue Orangenkooperative. Pflanzer von Rechowoth, Ness Zionah, Rischon, Magdiel und Bnei Brak gründeten eine neue Genossenschaft, die „Palestine Orange Growers Cooperative Society Ltd" (Palog). Vor der neuen Orangensaison. Die kommende Ernte wird nur auf 3.5 bis 4 Millionen Kisten geschätzt, da einige Flächen bei Jaffa und südlich davon unter Frost gelitten haben. Die Grapefruchternite wird eine gute sein. Grapefruitzucht im Ost-Emek. Diese dehnt sich jedes Jajir weiter aus. Es sind jetzt zirka 750 Dunam dort bepflanzt. Ernteaussichten. Gut bei Aepfeln, Birnen und Bananen. Die Olivenernte ist katastrophal. Sie wird nur 15 Prozent einer normalen erreichen. Die Sommerfrüchte haben durch reichlichen Taufall bessere Aussichten als erwartet. Gemüse stehen sehr gut, aber die Anbaufläche für Sesam ist stark reduziert worden. STAEDTE. Jerusalem. Jüdische Gemeinde. Das Budget für das Jahr 5693 wurde mit 7.890 Pfund festgesetzt. Hievon sind 1858 für religiöse Zwecke, 900 für Sozial- und Gesundheitswesen, 1.250 für Erziehung, 650 Schuldentilgung, 750 Waad Leumi. Die Gemeindesteuern wurden auf 4 Prozent statt der gesetzlich erlaubten 6 Prozent der staatlichen Steuer festgesetzt. Wasserleitung. Wie wir in Nr. 8/9 mitteilten, hat der Oberkommissär die Initiative ergriffen, die Wasserversorgungsfrage zu lösen. Da dies wegen der notwendigen Aufnahme einer Anleihe noch Zeit braucht, veranlaßte er, daß in Wadi el Kelt, dem bekannten, in die Felsen eingeschnittenen Tal, unter großen Schwierigkeiten eine Leitung nach Jerusalem gelegt werdö, welche die Wassernot mildert. Tel-Aviv. Gründung ejiner Fabriksstadt. In der Sitzung des zionistischen Aktionskomitees berichtete das Mitglied der Exekutive, Farbstein, daß er dem Bürgermeister Dizengoff vorgeschlagen habe, die Gründung einer eigenen Fabriksstadt jenseits des Jarkon-Flußes ins Auge zu fassen. Es soll zunächst ein Fabrikshaus für 50 kleine Werkstätten um 25.000 Pfund errichtet werden. Dizengoff selbst schreibt in seiner Broschüre: „Die Entwicklung der Stadt* Tel-Aviv" darüber folgendes: Es soll eine Gesellschaft „The Industrial Promoting Co." gegründet werden für folgenjde Zwecke: Gründung einer Industriestadt in der Umgebung von Tel-Aviv auf 1.200 bis 1.500 Dunam. Sie muß eine Verbindung mit der Eisenbahn erhalten und eine mit dem Hafen durch eine Betonstraße. Nutz- und Trinkwasser muß vorhanden sein, ebenso Stromleitung. Das Gelände soll in drei Teile geteilt werden: 1. für