Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 15 (1932)
- Issue
- Heft 10-11 (Oktober 1932)
- Article
- Übersiedlung der Kolonisten von Kfar Uriah [Nachricht]
- Date
- 1932-10-01
- Page
- Seite 379 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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- Safed 1× ep/1046078
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Ueb er Siedlung der Kolonisten von Kfar Uriah. Der neue Boden für dii Kolonisten dieser 1929 zerstörten Siedlung, liegt in der Nähe von Ramleh und ist 1.600 Dunam groß, wovon die Hälfte Citrusboden ist. Die Verträge mit den Siedlungen. Der KH. hat bisher mit 19 Siedlungen Kontrakte abgeschlossen, mit einer Gesamtschuldigkeit von rund 430.000 Pfund, wobei 237.000 Pfund abgeschrieben wurden. Die Rückzahlfrist ist in den meisten Fällen 40 Jahre. Der Balfour-Wald. Wie wir in Nr. 5/7, S. 217, berichteten, wurde die Pflanzung des Balfour-Waldes beendet. Am 23. Februar 1928 pflanzte Lord Plumer den ersten Baum in Ginegar, auf den Hügeln von Nazareth, von wo man eine Aussicht über den ganzen Emek einschließlich der Kolonie BajLfouria genießt. Am 5. April 1931 pflanzte der jetzige Oberkommissär den letzten Baum neben dem ersten. Insgesamt sind 1.162 Dunam mit 304.770 Bäumen bepflanzt worden, von denen 81 Prozent Jerusalem-Fichten sind. Der Forstinspektor der Regierung gab ein besonders günstiges Gutachten über die ganze Anlage ab. Zum Bau eines Wachtturmes im Walde hat der Londoner Synagogenverband dem KKL. 500 Pfund gespendet. Die Baumpflanzungen des KKL. Die Zahl der vom Keren Kajemeth bis heute angepflanzten Bäume beläuft sich ajuf 1,330.092. Infolge der sinkenden Einnahmen aus den Baumspenden mußten die Aufforstungsarbeiten in diesem Jahre eingesöhränkt werden. Es wurden 105.177 Bäume a,uf einer Fläche von 415 Dunam angepflanzt, gegenüber der fast dreifaqhen Zahl im vergangenen Jahre. Die diesjährige Pflanzungssajson war infolge ungenügenden Regenfalls nicht sehr günstig. Der Regen setzte eigentlich erst im Februar ein, und auch dann fiel er nur in verhältnismäßig geringen Mengen. Zum Glüqk waren die Frühilingsmonate kühl, so daß die Setzlinge vor weiteren Sqhäden bewahrt blieben. In diesem Jahre wurden an folgenden Orten Bäume gepflanzt: Kfar Hachoresqh, Mischmar Haemek, Nahalal und Gebath. In Gebath wurde ein Wald auf den Namen der Märtyrer aus Pinsk angelegt. Die Versuchsstation der Regierung. Auf Initiative des Oberkommissärs wirtd außer der Versuchsstation in Mejdel im Bezirk Gaza, die im Herbst errichtet wird, auch eine im Norden, in Farradja bei Safed angelegt, die sich hauptsächlich mit der Traubenkultur in dieser Gegend befassen soll, ebenso den Oliven- und Obstzüchtern des Distriktes zur Seite stehen wird. Da die Regierung nicht aus eigenen Mitteln zwei Stationen im selben Jahr errichten kann, spendete der Oberkommissär 1.200 Pfund für Farra-dja, ferner 300 Pfund für Schulgärten in den Dörfern zur Unterweisung der Kirider im Obst- und Gemüsebau. Unterstützung von arabischen Landwirten seitens der Regierung. Wie die arabische Tageszeitung „Falastin" mitteilt, hat die Palästina-Regierung den Beduinen von Beit Sahur in der Nähe von Bethlehem eine Unterstützung in Höhe von 2.400 Pfund gewährt, um sie in die Lage zu versetzen, ihren Boden im kommenden Jahre zu bestellen. Der Zehent für das laufende Jahr wurde diesen und anderen Beduinen des Bethlehem-Distrikts erlassen. Wie „Falastin" weiter meldet, hat der stellvertretende Landentwicklungsdirektor, Andrews,