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Palästina · 1932-10-01 · Heft 10-11 (Oktober 1932) · p. Seite 376

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 10-11 (Oktober 1932)
Article
Die Mandelzucht [Nachricht]
Date
1932-10-01
Page
Seite 376 (sequence 2)
Language
German
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erzielt um 20 Prozent bessere Preise. Der Hauptmarjkt ist Aix en Provence in Südfrankreich. Der Bedarf Europas besteht hauptsächlich in Mandelkernen. Diese kommen aus Nordafrika und Süditalien, wo die Mandelbäume meist wild wachsen — süße und bittere Arten — und die Arbeitshände für Pflücken und Oeffnen sehr wohlfeil sind. Die Palästinamandeln können trotz ihrer besonderen Süßigkeit damit nicht konkurrieren. Ihr hauptsächlichster Markt wurde nach dem Krieg Aegypten. In den letzten Jahren trat Syrien infolge des fühlbaren Mangels an Pistazien dazu. Anstrengungen von Zionisten, unseren Mandeln anderwärts einen Markt zu schaffen, scheiterten. Kleine, unbedeutende Mengen sind in Beirut, Damaskus, Indien abgesetzt worden. In allen Kolonien sind die Mandelpflanzer organisiert, die Gesellschaften trachten, ihren Mitgliedern Kredite zu verschaffen und für sie angemessene Verkaufspreise zu erzielen. So wurden gegründet die Gesellschaften: „Karmtel leschkedim" im Rischon, „Haschaked" in Petach Tikwah, „Haschaked" in Rechowoth und „Hechaklai" in Chedera. In der letzten Zeit wurden diese unter einheitliche Leitung gestellt, was sich als heilsam erwies. Die Preise per Rottel waren in den letzten Jahren 5680—5688 in Mil ägypt.: 208, 140, 134, 107, 137, 162, 167, 147, 150, von 5688—5691 in Mil pal.: 142, 102, 105 franco Hafen für das Jaffa-Rottel (2.88 kg), wobei 40 Prozent Victoria und 60 Prozent griechische Sorte gemischt sind. Aegypten kaufte jährlich um zirka 70.000 Pfund Mandeln. Die Preise sinken von Jahr zu Jahr. Auf Palästina entfallen davon 20.000 Pfund, daher bleibt Aegypten ein erweiterungsfähiges Absatzgebiet. Zum Schluß rät der Verfasser Besitzern geeigneter Böden auf kleinen Flächen Mandelbäume anzupflanzen, deren Zucht weder große Mittel, noch viel Mühe kostet. Der Ertrag ist nicht sehr groß, aber sicher und genügend. Schwerer Boden, wie im Emek, ist nicht geeignet Jedoch in Wadi Chawereth und anderen Orten mit sandigen Böden könnten Mandeln gepflanzt werden. Wir bemerken hiezu, daß der Gesamtexport an Mandeln betrug: Menge Wert in Pfund 1928 769.000 28.656 1929 644.000 22.933 1930 828.000 27.670 Wir haben im Jahrgang 1930, S. 153, eine Studie von Direktor Viteies über die Mandelkultur veröffentlicht. In dieser wird die angebaute Fläche mit 27.766 Dunam angegeben, wovon 21.000 Dunam in jüdischen Händen sind. Die von Viteies geleitete Cooperativbank erteilt seit Jahren den MandeLpflanzerV genossenschaften Kredite. Der letzte Bericht der Bank weist einen Stand der Erntevorschüsse für Mandeln am 31. August 1931 von 8.091 Pfund aus und für Ameliorationen von Mandelgärten wurden im Berichtsjahr 4.841 Pfund verliehen. Die Dattelpalme. „Hadar" Nr. 8 enthält darüber einen Aufsatz von A. Grasovsky und J. Waitz. Der Baum ist jetzt im Land wenig verbreitet. Nur ein Teil der südlich von Gaza, in Deit et Balah gepflanzten Palmen hat wirtschaftlichen Wert (2.100 von 6.000 in 3 bis 4 Arten). Auch nahe Jericho gibt es

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