Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 15 (1932)
- Issue
- Heft 10-11 (Oktober 1932)
- Article
- Das Budget [Nachricht]
- Date
- 1932-10-01
- Page
- Seite 370 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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- Haifa 1× ep/1047930
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370 Pfund 1. Schuldenrückzahlungen des KH. und JA. ..... 104.000 2. Administration: a) Ausgaben der KH.-Leitung für Administration u. Propaganda 21.000 b) Jerusalemer - Büro der JA........ 11.000 o) Politisches Department, Jerusalem...... 6.000 d) Londoner - Büro der JA......... 7.500 3. Erziehung: a) Erziehungswesen ....... 40.000 b) Haifa, Technisches Institut..... 1.500 41.500 4. Landwirtschaftliche Kolonisation: a) Landwirtschaftliches Kolonisationsdepartment . 41.300 b) Versuchsstation........ 8.000 49.300 5. Einwanderung und Arbeit......... 14.500 6. Gesundheitswesen: a) Hadassah, Medizinische Organisation . . . 42.000 b) Kupath Cholim, Arbeiterkrankenkasse . . . 3.000 45.000 7. Handel und Industrie . . . ....... 2.500 8. Wirtschaftliche Zwecke......... 2.000 9. Religiöse Zwecke........... 1,000 10. Unvorhergesehenes .......... 700 306.000 Zionistische Weltkonferenzen. Die Einigungskonferenz der Poale Zion-Hitachduth fand in Danzig vom 18. bis 22. August statt. Die Einigung wurde beschlossen. Die Hitachduth Polens hat sich nicht angeschlossen. Anfangs September fand eine Weltkoniferenz der Zionisten-Revisionisten in Wien statt. In der Organisationsfrage wurden die Beschlüsse von Calais bestätigt, daß es Mitgliedern freisteht, der Zionistischen Organisation anzugehören oder nicht. Die Disziplin der revisionistischen Union ist für alle Mitglieder bindend. (Die Bedeutung dieses 'Beschlusses ist nicht recht klargestellt. Da die Union der Revisionisten aus Zioinisten und Nichtzionisten besteht, so scheint durch diesen Beschluß bei Widerstreit der Pflichten der Mitglieder gegen Union und Zionistischen Organisation ein Primat der Disziplin,- pflicht gegenüber der ersteren gegeben zu sein. So wurde auch depr Beschluß überall aufgefaßt. Von revisionistischer Seite wird demgegenüber betont, daß ein Beschluß über einen solchen Primat nicht gefaßt wurde. Um so unklarer ist die Lage für den Fall eines Widerstreits. — Anm. d. Red.) Die Leitung (Jabotinsky, Grossmann, Machower, Dr. Soskin, Ing. Stricker) wird nach Genf verlegt. Die politische Aktion soll im Wege von Petitionen an den Völkerbund und an die Mächte geführt wenden. — Bezüglich der Kolonisationsarbeit wurde nichts beschlossen und betont, daß kein Programm dafür vorliege. Eine jüdische Weltkoniferenz. Am 14. August trat eine solche in Genf zusammen unter Teilnahme von 100 Delegierten. Hauptreferenten waren die Zionisten Stephan Wise und Dr. Nahum Goldmann. In den Resolutionen wird der Begriff des jüdischen Volkes als einheitlicher Volksorganismus anerkannt^ sowie u. a. die Notwendigkeit des Aufbaues der jüdischen Heimstätte in Palä-