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Palästina · 1932-08-01 · Heft 8-9 (August 1932) · p. Seite 316

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 8-9 (August 1932)
Article
[Rezension] / m. a.
Date
1932-08-01
Page
Seite 316 (sequence 2)
Language
German
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die englischen Streitkräfte genau aufgezählt werden. Von Interesse ist, daß der jetzige Reichskanzler, von Papen, im Jahre 1918 Generalstabschef der vierten syrischen Armee war. Sehr anschaulich wird der schwierige Rückzug nach der entscheidenden Schlacht im September 1918 geschildert. Trotz der vernichtenden Niederlage dauerte der Widerstand in Syrien noch bis 1. November, dem Tag des Waffenstillstandes an. Der Autor gibt an, daß die aus Deutschland gesandten Hilfstruppen nie stärker waren als 25.000 Mann und da er 1923 wieder in Palästina wa!r, sagt er am Schluß seines Buches: „Palästina hat wohl durdh den Kitieg von allen beteiligten Ländern das beste Los gezogen, aus türkischem Mittelalter ist es mit einem Male ins 20. Jahrhundert westlicher Kultur hineinversetzt. Alle Anzeichen deuten auf eine erfreuliche Weiterentwicklung." m. a, Protokoll des 17. Zionistenkongresses und der 2. Tagung des Councils der JA. Herausgegeben vom Zentralbüro der ZO London, 1931, S. 604. — Mit dankenswerter Rasehheit und gewohnter Exaktheit legt das Londoner Büro dieses Protokoll vor. Anordnung und Ausstattung sind musterhaft. Besonders wertvoll ist das ausführliche Sachregister. (Der Preis ist für die deutsche Ausgabe 6 Reichsmark in Halbleinen, 8 Reichsmark in Ganzleinen.) Der alexandrinische Klee in Palästina, von S. Zern ach, Sonderabdruck aus „Tropenpflanzer", 1931, NJr. 8 u. 9, Berlin, S. 41. — Diese Pflanze hat eine sehr große Bedeutung für die jüdische Landwirtschaft in Palästina erlangt. Der Autor gibt eine ausführliche Uebersicht über die betreffenden Forschungsarbeiten der Versuchsstation der Jewish Agency, der er angehört. Die typischen Kleeböden in Palästina sind die schweren Böden, die 40 und mehr Prozent Ton enthalten. Solche finden sich in der Jesreel-Ebene und in Ben Schemen, ferner ist auch die Jorklan-Ebene mit weniger Tomgehalt geeignet. Der Klee kann auf unbewässerten und bewässerten Boden gezogen werden. Auf letzterem kann man durch Saat vor dem Frühregen bis zu acht Schnitten per Jahr gelangen. Durch diese Verlänigetrung der Vegetationsdauer werden viel höhere Ernten erzielt, als in Aegypten (103—157 Tonnen per Hektar). Der alexandrinische Klee ist ein vorzügliches Futtermittel für Vieh und Geflügel besser als Luzerne. Er erspart die Zugabe von Kraftfutter, dadurch wird die Fütterung wesentlich billiger, die Milcherzeugung ist höher als bei Fütterung mit Luzerner. Der Autor hat mit den Versuchen erst 1923—25 angefangen und 1928 war bereits in den jüdischen Koloniein ein Ertrag von 8.000—9.000 Tonnen zu verzeichnen, die einem Gegenwert von ungefähr 3 Millionen Liter Milch entsprechen. De Jooidsche Wächter (Amstejrdam). Die Nummer vom 15. Apr,il war Nehemia de Lieme anläßlich seines 50jährigen Geburtstages gewidmet. Neben anderen Beiträgen, die den Jubilar als zionistischen Führer feiern, schildert Dr. Granovsky ihn als Theoretiker der Bodenpolitik, der den KKL während kritischer Jahre geleitet, sein theoretisches Fundament ausgebaut und den Hauptanteil an den bekannten Londoner Thesen (1920) hatte. Herausgeber und verantwortl. Redakteur: Adolf Böhm, Wien, XVI., Wilhelminenstraße 28. — Eigentum u. Verlag: Herzl-Klub, Wien, I., Elisabethstraße 1 — Druck: Josef Hajek's Nachf. Friedrich Holzer & Co., Wien, XVII., Kalvarienbergg. 32,

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