Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 15 (1932)
- Issue
- Heft 8-9 (August 1932)
- Article
- Die Kolonien in der Saronebene [Nachricht]
- Date
- 1932-08-01
- Page
- Seite 302 (sequence 2)
- Language
- German
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Siedlung der Tausend") auf je 16 Djunam KKL-Boden provisorisch angesiedelt worden. Kfar Mlal, früher Ein Chaj, auf KKL-Boden, 1.200 Dunam, 40 Arbeiterfamilien. Jede besitzt 10 Dunam Weingarten, 10 Dunam Garten und Gemüseboden, für alle sind Stall, Gefügelzuchtanlage zu 85 Dunam Orangen vorhanden. Kfar Saba. Die Kolonie wtfirde 1922 neu organisiert, 1.500 Einwohner, 300 Häuser, 500 Stück Vieh, 2.500 Dunam Orangen und Milchwirtschaft. Diese große Kolonie hat die nötigen öffentlichen Gebäude. Raananah, Gründung amerikanischer Juden, 9.000 Dunam, 700 Seelen. Weitere 5.000 Dunam angrenzend, Kolonie „Gan Jahnen", 40 Arbeiter, die 500 Dunam Pardeß anlegen. Eine dritte Kolonie „AI Charas" soll anschließend errichtet werden. Herzlia, Gründung der American Zion. Commonwealth, später KH, 2.500 Dunam fruchttragende Pardessim. 1.500 Einwohner, 170 Häuser, 50 Holzbaracken. M a g d i e 1, eine Gründung polnischer und litauischer Juden, 4.000 Dunam, 1.500 Einwohner, 1.000 Dunam sind mit Orangen bepflanzt, starke Milchwirtschaft und Hühnerzucht. Smilansky über Emek und Kwuzoth. Im „Boustn'ai" Nr. 6 spricht Smilansky über, das Emek. Smilansky ist bekanntlich der Führer der Pflanzer, ein eifriger Verfechter der Privatwirtschaft und wurde auch von den Arbeitern anläßlich der Kämpfe gegen die arabische Arbeit in den alten Kolonien scharf angegriffen. Um so mehr hat es in Palästina Aufsehen erregt, daß er nach einem Besuch im Emek sich über die dort geleistete Arbeit, besonders auch über die Kwuzoth in sehr günstigem Sinne aussprach. Smilansky konstatiert die großen Fortschritte in der Technik der landwirtschaftlichen Arbeit, und der Anwendung der modernsten Maschinen, der Hebung der Erträge per Dunam von Weizen bis auf 180 Kilogramm (gegen 60 bei den Arabern) und 200 bei Gerste. Eine Kwuzah hat sogar 280 Kilogramm erzielt. Das System, keine Landarbeiter anzustellen, wird hie und da in drihijgenden Fällen durchs broqhen. Die Pflanzup/gen stehen gut, in der Versuchsstation hat man endlich Feigen mit größtem Erfolg versucht, welche in der jüdischen Wirtschaft eine Rolle spielen werden. Die endliche Konsoldierung aller Wirtschaften wäre dringende Pfliqht der Jewish Agency. Wenn diese die bisherigen Investitionen als nationale, nicht rückzahlbare, ansehen würde, so wäre es vielleicht möglich, eine Anleihe auf die Wirtschaften als lerste Hypothek zu erlangen. (Smilansky vergißt, daß die Kolonien auf KKL-Boden angelegt sind, der nicht belehnt werden kann. — Die Red.) Die Pica-Kolonien in Obergaliäa. Diesen Kolonien, die auf Getreidebau basiert waren, gejit es derzeiit angesichts der Preiskrise sehr schlecht. In Ajeleth Haschachar und Kfar Gileadi siöd die Ursachen die billigen Getreidepreise, in Rosch Pinah die billigen Tabakpreise, in Jessod Ha'malah der Wassermangel, in Jabniel die Mißernte usw.' Immer mehr Arbeiter und Arbeiterinnen verlassen Galiäa, um sich Arbeit in anderen Gegenden zu suchen. „Boustn'ai" meint, daß die galiläischen Kolonien nacfti dem Beispiel des Emek gemischte Wirtschaft treiben müßten, Milch, Milchprodukte, Gemüse, Fleisch, Oelprodukte, ferner Obst: Aepfel, Birnen, Pflaumen, Nüsse, Feigen, Trauben, Zitronen. Eine neue Pflanzungsgesellschaft von Dr. Brünn. Dr. W. Brünn, der vor Jajirjen die „Jaffa Plantation Ltd." gegründet hat, über dicü er in dieser Zeit-