Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 15 (1932)
- Issue
- Heft 8-9 (August 1932)
- Article
- Die Vergebung von KKL-Böden in Wadi Chawereth [Nachricht]
- Date
- 1932-08-01
- Page
- Seite 299 (sequence 2)
- Language
- German
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einer Gruppe amerikanischer Juden) vereinigen; b) eine Siedlung für 110 Familien der „Witkin"-Gruppe (so genannt nach einem der ersten jüdischen Arbeiterführer) und für 70 Familien der Haemek-Gruppe; c) eine Siedlung für 50 Jemeniten - Familien; d) eine Siedlung für 70 Familien des Hapoel Hamisradhi; e) eine Siedlung für 50 Familien der Hedera Intensive Group, für 40 Familien des Kibuz Gimel und für 40 Familien der Hedera-Gruppe. Bei den unter e) genannten Gruppen handelt es sich um Arbeiter aus der großen Kolonie Hedera, die an den Norden der Chawereth-Böden grenzt. Schließlich sind 450 Dunam Boden für die Vergrößerung des von der Palästine Economic Corporation in New-York begründeten Brandeis-Viertels in Hedera bewilligt worden. Es werden in diesem Viertel 40 Familien neu angesiedelt werden. Die durchschnittliche Bodeneinheit pro Familie beträgt 17 Dunam; diese Bodeneinheit ist im Hinblick auf den intensiven Charakter der Landwirtschaft in der Küstenebene ausreichend. Orangenzucht wird das Hauptbetätigungsfeld der Siedler in Wadi Chaweretn sein. Einige der genannten Gruppen werden schon in ganz kurzer Zeit den ihnen gegebenen Boden in Besitz nehmen und kultivieren, u. a. die Witkin- und Haemek-Gruppen, die sich aus landwirtschaftlich vollkommen ausgebildeten Arbeitern zusammensetzen, ferner die Jachin-Gjruppe, die Kontrakte mit Investoren im Auslande abgeschlossen hat, die Ex-Legionäre, die Pardeß Hagdud- Arbeiter und die Siedler des Brandeis-Viertels. Die Mittelstandssiedler werden innerhalb eines Jahres mit der Kultivierung des Bodens beginnen. Die Brandeis-Gruppe, Jachin, Legionäre, Wilkin, Haschomer Hazar, haben bereits mit den Arbeiten begonnen. Neue Kolonie. Die „Bnei Benjamin" (Vereinigung der Kolonistensöhne) gründeten einen neuen Siedlungspunkt, den sie zuan Andenken an Eliezer ben Je-» huda „Jehudia" nannten. Die Kolonie liegt zwischen Tel Mond und Natania, ist 3.000 Dunam groß, der Boden ist hauptsächlich für Pflanzungen geeignet. An den Grenzen der Siedlung sind noch 3.000 Dunam zu haben. Die Straße Jaffa—Haifa geht durch die Kolonie Die Einzellose sollen 20 Dunam groß sein, 15 Dunam Orangen, Rest Gebäude und Hof. Es sollen zuerst 100 Familien auf 2.000 Dunam angesiedelt werden. 1.000 Dunam und jene noch erwerbbaren 3.000 bleiben für Mittelständer, die in Palästina Geld in Pflanzungen investieren wollen, reserviert. Die Legionärkolonie. Der KKL haj bekanntlich 1.650 Dunam des Bodens von Wadi Chawereth den ehemaligen Legionären zur Ansiedlung verpachtet. Die feierliche Einweihung der Siedlung hat bereits stattgefunden. Kolonistenbank. Die Subskriptionen auf eine korperative Bauernbank mit 5.000 Pfund Kapital wurde eröffnet. Sie wird bäuerlichen Einzelbesitz bis zu 50 Prozent des Wertes belehnen und auch die Kontrolle der Ansiedlung des Mittelstandes übernehmen. Die Palestine Economic Society hat die Beteiligung mit 2.000 Pfund versprochen. Natjhania uiid die privatwirtschaftlichen Siodlungen. Unser Mitarbeiter, Julius Berger, schreibt über diese Thema in der „Selbstwehr" Nr. 23. Er sagt unter anderem: