Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 15 (1932)
- Issue
- Heft 5-7 (Mai 1932)
- Article
- [Rezension] / ad b.
- Date
- 1932-05-01
- Page
- Seite 232 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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zuversichtlich. Für die nächste Auflage wäre zu wünschen, daß auch über die arabische Wirtschaft mehr gesagt werde. ad b. Natur und Land (Hatewa we Haare«). Unter diesem Titel erscheint eine neue Monatsschrift, herausgegeben von Uria Feldmann. Sie soll naturwissenschaftliche Kenntnisse in leichtfaßlicher Form vermitteln. Die vorliegenden Nummern enthalten Artikel über Flora, Fauna, Geologie Palästinas, Botanik, Etymologie, Somatologie usw. Monatsübersichten über Klima, Pflanzen, Tierwelt, Ackerbau, eine dankenswerte Uebersicht über das Leben der Natur in den einzelnen Zeitabschnitten u. a. m. Abonnement 1 Dollar vierteljährlich. Adresse U. Feldmann, Mendelestraße 4, Tel-Aviv. Die israelitische Staatsverfassung in ihrer vorderorientalischen Umwelt, von Dr. Kurt Galling, „Der alte Orient", Bd. 28, Heft 3/4, J. C. Hinrich'sche Buchhandlung, Leipzig, 1929, S. 64. — Der Verfasser arbeitet den Unterschied zwischen dem Königtum in Israel und dem der kanaanitischen Staaten, sowie dem Königtum der vorderasiatischen Reiche scharf heraus. Der Weg vom Absolutismus (Salomo) führt bis zur konstitutionellen demokratischen Monarchie (Josia — das Deutoronomium, das Bundeisbuch, ist quasi Staatsgesetz), eine Entwicklung, die wir in den Gnroßrelichen Aegypten und Assyrien vergeblich suchen. Das Deutoronomium ist einzigartig durch den religiös-prophetischen Gesichtspunkt, unter dem der Staat gesejien wird. Es handelt sich um einen Bund von Gott und Volk. Sehr schön interpretiert der Verfasser diese religiöse Begründung des Staates mit dem Satz, daß nach dem Bundesbuch die Blutzirkulation einer Staatsverfassung die Gesinnung des Einzelnen ist. — Das) kleine Buch enthält einen kurzen klaren Abriß der Staatswerdung in Israel und wie vorstehend zitierte Anschauungen zeigen, ein in den Geist des Volkes* eingehendes Verständnis. m—a. Sendung und Schicksal. Aus dem Schrifttum des nachbiblischen Judentums. Mitgeteilt von Nahum Norbert Glatzer und Ludwig Strauß. Schocken-Verlag, Berlin, S. 382. — Salman Schocken, der bekannte zionistische Führer, war Vorsitzender des vor einigen Jahiren bestandenen Ausschusses für Kulturarbeit, der u. a. beschlossen hatte, jüdische Lesebücher herauszugeben. Schocken gründete darauf einen Verlag, dessen erste Edition uns vorliegt. Das* schön ausgestattete Buch enthält eine vorzüglich ausgewählte Sammlung aus dem nachbiblischen Schrifttum, Talmud und Midrasch, Philo, Maimonides, dem Söhar, den chassidischen Legenden und weniger bekannten Schriften, in einer nach den Inhalten angeordneten Reihe. Ein Geleitwort gibt einen Leitfaden dazu mit sparsamen, aber in die Tiefe gehenden Erläuterungen. Eine zweite Folge ist angekündigt. — Dieses Lesebuch erfüllt ein langempfundenes Bedürfnis und wird von allen willkommen geheißen werden, die den wahren Geist des Judentums erforschen wollen. f. m. Mitteilung der Redaktion. Der Artikel „Möglichkeiten der Kapitalsanlage in Palästina" von S. Goldberg, Tel-Aviv, war in der Zeitschrift „Palestine and Near East" erschienen, was versehentlich nicht vermerkt war. Herausgeber und verantwortl. Redakteur: Adolf Böhm, Wien, XVI., Wilhelminenstraße 28. — Eigentum u. Verlag: Herzl-Klub, Wien, I., Elisabethstraße 1 — Druck: Josef Hajek's Nachf. Friedrich Holzer & Co., Wien, XVII., Kalvarienbergg. 32.