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Palästina · 1932-05-01 · Heft 5-7 (Mai 1932) · p. Seite 220

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 5-7 (Mai 1932)
Article
Hamschbair Hamerkazi [Nachricht]
Date
1932-05-01
Page
Seite 220 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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13 Monaten seiner Tätigkeit nach seiner Reorganisierung und Neugründung, und zwar vom 1. Dez. 1930 Ms 1. Dez. 1931. Am Ende der Berichtsperiode gehörten ihm 108 Konsumentengruppen an, die ihre'Käufe durch den „Maschbir" tätigten (Kwuzoth, Arbeiterinnenfarmen, kooperative Küchen, verschiedene Konsumgenossenschaften usw.). Der Verkaufsumsatz erreichte eine Höhe von 68.000 Pfund. Die hauptsächlichsten durch den „Maschbir" verkauften Waren waren: Oelkuchen (8.200 pal. Pfund), Heizstoffe (5.700 pal. Pfund), chemischer Dünger (4.400 pal. Pfund), Leinensamen (3.000 pal. Pfund). Die während dieser Zeit verkauften palästinensischen Produkte betrugen 27.000 pal. Pfund. Die Unkosten des „Maschbir" 3.200 Pfund und das Eigenkapital 5.800 pal. Pfund. In dieser Zeit schlössen sich dem „Maschbir" 12 neue Konsumentengruppen an, die bei der Regierung registriert wurden: 8 in Moschawim, 2 in Städten und 2 Kwuzath, ferner 3 nicht eingetragene Gruppen und andeire. KREDIT. Währung und Kreditpolitik. In einem Artikel in „The New Judäa" Nr. 6 schreibt Joseph J. Cohen über diese Fragen. Er meint, daß die Deckung der Noten nicht zu 100 Projzent in britischen Papieren angelegt sein sollte, sondern zumindest sollen 20 Prozent innerpalästinensische Sicherheiten sein. Dadurch würden 200.000 Pfund für den Staatsschatz frei, mit der etwa die Wasserversorgung in Jerusalem gebaut oder ähnliches geleistet werden könnte. Der Geldumlauf in Noten und Münzen in Palästina war Ende März rund 2.5 Millionen Pfund. Die Bankdepositen werden auf 6 bis 7 Millionen Pfund geschätzt. Es sei ein Mangel des Kreditsystems, daß Palästina keine zentrale Notenbank hat. Auch Kariada hat keine, aber dort funktioniert die Bankenvereinigung unter Kontrolle des Schatzamtes als Ersatz einer solchen in bezug} auf die kreditpolitischen Maßnahmen. In Palästina finden wir nichts dergleichen, die Banken handeln nur nach Grundsätzen der Gewinnpolitik. Nach Ansicht des Autors könnte die Regierung leicht des Einfließen kurzfristigen Kredits ermutigen, und zwar sowohl durch Ausgabe von Schatznoten (Treassury notes) als durch Exportkrediterleichterungen. Nicht nur britische, auch deutsche Städte bekommen in London kurzfristige Schatzscheine diskontiert, gegenwärtig zahlen sie nur 2 Prozent für Dreimonatpapiere, indes Regierungen und Private bei Banken 4.5 Prozent zahlen. Solche kurzfristige Regierungsschatzscheine würden auch eine erwünschte Anlage für Geldbesitzer außerhalb Palästinas sein, nur darf nicht zuviel ausgegeben werden. Etwa lx/4 Millionen Pfund. Die Regierung hat auch nichts getan, um Erleichterungen, welche die britische Regierung für Exporte gibt — oft Kredite von 1 bis 3 Jahren — für Palästina auszunützen. Das Bestehen einer Zentralbank würde die Lage bedeutend bessern. Die Banken wären dann nicht gezwungen, so große Barreserven zu halten wie jetzt, was ihre' Gewinne herabdrückt. Es würde auch notwendig sein, langfristigen Kredit zu schaffen. Allgemeine Hypothekenbank. Die vom Keren Hajessod gegründete General Mortgage Bank of Palestine Ltd. versendet ihren Rechenschaftsbericht für 1931. Durch die Ungunst der Verhältnisse war der Pfandbriefabsatz erschwert,

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