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Palästina · 1932-05-01 · Heft 5-7 (Mai 1932) · p. Seite 215

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 5-7 (Mai 1932)
Article
Der Export an Orangen und Grapefrucht [Nachricht]
Date
1932-05-01
Page
Seite 215 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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Die Einfuhr Aegyptens betrug: 215 Saison 1929/30 Saison 1930/31 Saison 1931/32 122.700 Kisten 25.540 Kisten 3.500 Kisten Von Interesse ist, daß Jaffa-Orangen sogar nach Kanada exportiert wurden. 1931/32: 6.000 Kisten (Vorjahr 700). Die Zitruskolonien. Bern Israel bringt in Nr. '47 von „Boust'nai" seine Artikelserie zum Abschluß. Unter den Insassen der Pflanzungskolonien nehmen die Arbeitejr (zirka 7.000) den ersten Platz ein. Außer den Arbeitern in der Kolonie arbeiteten 1930 noch 3.300 landwirtschaftliche Arbeiter von auswärts in den Pflanzungskolonien, davon zirka 3.000 arabische'. Insgesamt gab es also mehr als 10.000 Arbeiter, davon 76 Prozent jüdische. Im Jahre 1930 wurden gewöhnlich landwirtschaftliche Taglöhne von 15 bis 17V2 Piaster (ä 20 Pfennig) gezahlt. Bei rBauten 25 bis 30. Der Lohn der Araber in der Landwirtschaft war 8 bis 12 Piasteir. Einzelne Orte — Ramath Gan und Pardeß Goldberg — zahlten 25 Piaster. Tel Mond, Natania, Pardess Litwinsky 20 bis 25 Piaster. Zum höheren Lohn arbeiteten 1.200 jüdische Arbeiter. In einigen Orten erhielten die Arbeiter 'auch die Nahrung, ferner Krankenkassenbetiträge, Heizung und Licht. Bei Monatsbezug werden 5 bis 7 Pfund bezahlt. Der Autor berechnet, daß'die Pflanzungskolonien 1930 mehr als 250.000 Pfund an Arbeitslöhnen an Juden bezahlt haben, die zum großen Teil in der Kolonie verzehrt werden. Angehörige' freier Berufe gibt es in den Pflanzungskolonien 347, Schüler 3.883. Die Zukunft des Orangenabsatzes. Hierüber schreibt J. Rokach in „Hadar" Nr. 1/2. Die Ernten in den künftigen Jahren 1932/33 bis 1936/37 schätzt pr wie folgt: Millionen Kisten 3.75, 4.5, 5.25,;6, 7. Von Seiten der Pflanzer ist man bestrebt, die Auswahl und Packung zu verbessern, Löhne und Kosten zu senken, direkte Verbindungen mit neuen Märkten Und verbesserten Transportverbindungen durchzusetzen, die Reklame zu erhöhen, günstige Zollabmachungen zu erhalten und eine Nebenproduktindustrie zu schaffen. Außer in England spielt heute die Jaffa-Orange noch eine sehr uhibedeutende Rolle am Markt. Besonders in den nördlicheren Ländern könnte der Orangenkonsum bedeutend gesteigert werden, auf die Höhe des englischen. Wenn man rechnet, daß im Laufe der nächsten 5 bis 6-Jahre die anderen Länder zu einer Konsumquote von nur ein Fünftel der englischen ''kommen, so wird auch die Ernte von 1936/37 mit 7 Millionen Kisten verkauft werden können. Die Propaganda für den Grangenabsatz. In Nr. 4/5 von „Palestine and Near Easta führt Ing. Tolkowsky aus, daß zur Hebung des Absatzes eine großzügige Propaganda in den Konsumentenländern notwendig wäre. Natürlich müßten aber die Früchte, für die Reklame gemacht wird, einen verläßlichen Standard repräsentieren. Diesbezüglich ist bekanntlich von den Pflanzern namentlich durch Errichtung von Packhäusern manches geschehen, wenn auch noch viel übrig bleibt, ebenso seitens der Regieirimg durch die eingeführte Inspektion. Zur Propaganda sollte ein Fonds geschaffen werden, der nach den Vorschlägen der jüdischen Pflanzer durch eine Abgabe von einem Penny. per Kiste geschaffen werden sollte. Die Araber machten den Gegenvorschlag,

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