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Palästina · 1932-05-01 · Heft 5-7 (Mai 1932) · p. Seite 214

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 5-7 (Mai 1932)
Article
Möglichkeiten für Mittelstandansiedlung [Nachricht]
Date
1932-05-01
Page
Seite 214 (sequence 2)
Language
German
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würde. — Auch in Rischon le Zion ist Boden käuflich. Ein Informationsbüro für neue Ansiedler wurde eben errichtet. Die Hilfe de* Jewish Agency für die Kolonisation. In der „Jüdischen Rundschau" Nr. 36 führt der UeiOejr des Departments für Kolonisation die JA Mr. Bawly aus, daß die jüdische Siedlung nicht ausschließlich auf Orangenbau basiert sein kann. (In Palästina sind nur^/2 Million Dunam dafür verfügbar, wovon 130.000 bepflanzt sind.) Die Ansieidlung in gemischter Wirtschaft verlangt aber die. Beihilfe von KKL und 'KH. Bisher wurden von der Zionistischen Organisation angesiedelt oder mit Ansiedlungshilfe unterstützt: Im Emek und im Jordantal 1.100 Familien In der Pflanzungszone 574 Familien In der Gebirgszonei 54 Familien Zusammen 1.728 Familien Bawly schildert die (unsern Lesern bekannten) Fortschritte bei der Produktion von Milch, Eiern, Geflügel, Bananen usw. der jüdischen Siedlungen und sagt, daß es noch eine1, große Einfuhr solcher Produkte gibt. (Vgl. den Artikel von David Horowitz in dieser Nummer.) rDer Wert der Produktion jener 1728 Familiein sei 184.000 Pfund. Was die weitere Kolonisation betrifft, so müßten zunächst die bestehenden Siedlungen voll equipiert (konsolidiert) werden, wozu 230.000 Pfund erforderlich sind. Bei 'der weiteren Kolonisation wird sich die Privatinitiative sicher vor allem 'den rentablen Pflanzungen zuwenden. In den gemischten Wirtschaften haben die Mittelstandssiedler bisher wenig Erfolg gehabt. Hietr und bei Erschließung neuer Gebiete (wie Jordantal, Beisan, Afuleh) müssten nach wie vor KKL und KH ihre Siedlungshilfe leisteln, insbesondere, da es langfristigen billigen landwirtschaftlichen Kredit nicht gibt. Uebrigens habe der KKL lmit dem Kauf von Wadi Chawereth erwiesen, daß er auch in der Küstenzone (Otrangengebiet) die Mittelstandssiedlung fördere'. Bereitstellung von Land für Legionäre. Der Kerem Kajemeth widmete 2000 Dunam Boden in Wadi Chawereth für die Ansiedlung von 100 ehemaligen Angehörigen der jüdischen Legion. Der Export an Orangen und Grapefrucht. In Saison Oktober/März wurden verschifft Kisten: Vorjahr England 2,510 000 1,725.200 Kontinent 1,020.650 700.000 Verschiedene Länder 23.000 41.800 Zusammen 3,553.650 2,467.000 Am Kontinent standen untepr den Verbrauchern an erster Stelle: Deutschland (650.000 Kisten), Rumänien (102.000), Dänemark (172.000), Holland (44.000), Schweden (40.000). Nach Pole^n gingen 15.650, nach Oesterreich 6.000 Kisten. Fast alle LändeW zeigen eine große Zunahme, jene in England betrug fast 50 Prozent. Am Kontinent zeigten nur Oesterreich und Ungarn eine Abnahme wegen der Devisenschwierigkeiten. Die größte Abnahme weist Aegypten aus, wegen der im Jahre 1931 erfolgten prohibitiven Zollerhöhung.

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