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Palästina · 1932-05-01 · Heft 5-7 (Mai 1932) · p. Seite 187

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 5-7 (Mai 1932)
Article
Der Jahresbericht der Departements für Zölle, Steuern und Handel für 1931
Date
1932-05-01
Page
Seite 187 (sequence 5)
Language
German
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Der Transithandel 1931 betrug: 177.162 Pfund (Vorjahr 155.385), der Re- 1 export: 251.338 Pfund (182.222). Schiffsverkehr. Abgesehen von der Küstenschiffahrt war der Verkehr in den Häfen Palästinas 1931 der folgende (Vorjahr in Klammer): Dampfs c Ji i f f e: Zahl Tonnen 806 (613) 1,809.929 (1,895.540) 806 (814) 1,814.475 (1,896.588) S e g 1er: Zahl 2.143 (1.794) 2.138 (1.807) Insgesamt: Zahl 2.949 (2.607) 2.944 (2.621) Eingelaufen Ausgelaufen Eingelaufen Ausgelaufen Eingelaufen Ausgelaufen Tonnen 49.850 (40.454) 49.697 (40.464) Tonnen 1,859.779 (1.935.994) 1,864.172 (1,937.052) Der Bericht des Landwirtschaftsamtes der Regierung für 1927/30, Vor kurzem ist der Bericht des „Department of Agriculture and Forests" für die Jahre 1927/1930 erschienen, für den der vormalige Direktor Mr. Col. Sawer zeichnet. Es ist ein stättlicher Band von 167 Seiten, dem eine Reihe schöner Bildtafeln beigegeben ist. Col. Sawer weist in seinem Vorwort auf die zahlreichen Untersuchungskommissionen hin, die in diesen Jahren in Palästina tätig waren, deren Berichte und die daran geübten Kritiken es überflüssig machen, auf die von ihnen behandelten Fragen neuerlich einzugehen. Das Amt hat neun Spezialkomitees für die einzelnen Zweige der Landwirtschaft eingesetzt, an denen 130 nicht beamtete Mitglieder teilnahmen. Von Interesse ist, was Col. Sawer über die landwirtschaftliche Erziehung sagt. Diese Frage sei eng verknüpft mit der finanziellen Leistungsunfähigkeit (insolvency) der arabischen Gemeinden. — „Unterweisung in besseren und rentableren Methoden der Landwirtschaft schafft ein unmittelbares Verlangen nach Ausrüstung und Krediterleichterungen, die der Bauer sich nicht auf ökonomische Weise verschaffen kann." Sawer meint, daß die Fellachen dazu zu arm und kreditunfähig seien. „Außer durch Hilfe des Dorrwucherers. Die landwirtschaftliche Erziehung kann unter solchen Umständen nur dazu führen, die wachsende Unzufriedenheit mit dem eigenen Los zu steigern, bei Vergleich mit den Hilfsquellen und dem hohen Lebensstandard in den jüdischen Siedlungen." Es müßte vorerst das Problem des landwirtschaftlichen Kredites gelöst werden, einschließlich einer Schuldenerleichterung. Es ist merkwürdig, daß Col. Sawer die jüdischen Siedlungen, die in dem weiteren Bericht kaum erwähnt werden, hier nur als den Neid der Fellachen erregend hinstellt, ohne im geringsten die großen Vorteile, welche die Fellachen, namentlich in der Pflanzungszone, von der jüdischen Kolonisation ge-

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