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Palästina · 1932-03-01 · Heft 3-4 (März 1932) · p. Seite 128

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 3-4 (März 1932)
Article
Konferenz der Arbeiterinnen [Nachricht]
Date
1932-03-01
Page
Seite 128 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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Durch die Antworten der Rednerinnen wurde die Diskussion über die Arbeit der Qhawerah in dem Maschaw, Kibbuz und Kwuzah beendet. Durch' eigene Erfahrung gaben viele Rednerinnen aus allen Aiiten der verschiedenen Arbeitsfelder ihre Meinungen ab. Die Axbedterinnenwirtedhaft (Meschek Hapoaloth) als ein Ort der landwirtschaftlichen Ausbildung der Frau nahm einen großem Teil der Diskussion ein. Von diesen Fragen ging die Konferenz zu den Klagen der Arbeiterinnen in Stadt und Kolonie über. An Hand von Beispielen und Zahlen wurde die Lage der Arbeiterin in den Kolonien, die in dem Lohn- und der Arbeitslosigkeit weit hinter der des männlicheD Arbeiters zurücksteht, klargelegt. Es wurde über die Verldrängung der Arbeiterin aus den verschiedenen Arbeitszweigen in der Stadt, die sie bis jetzt beheirrschte, gesprochen. Die Diskussion über die Taglöhnerin in der Stadt und Kolonie und über ihre Arbeitsbedingungen dauerte l1/2 Tage. Die Arbeit im privaten Haushalt, die heute 2000 Arbeiterinnen uralaßt, wurde von den einzelnen Rednerinnen, ihrer politischen Einstellung nach, gebilligt oder verworfen. Die Vertreterinnen der Palästinensischen Arbeiterpartei, die die Mehrzahl der Versammlung ausmachten, verlangten eine maximale Beachtung und fortwährende Beschäftigung mit dieser TTrage. Die Rednerinnen der Opposition (Linke Poale-Zion und Schomer Hazair) gaben ihrer Kritik der Gegenwart und Zweifeln an der Besserung der Zukunft Ausdruck. Die Diskussion, die sich durch Einfachhleit und Klarheit auszeichnete, wurde durch die Reden von P. Tiger und Adah Fischman geschlossen. Rachel Kaznelson sprach über die organisatorische, ausbildende und soziale Arbeit und über die Organisation arbeitender Mütter. B. Idelson sprach über die soziale Arbeit, die innerhalb der Partei und im Jischuw geleistet wurde, Elisdhewah Kaplan sprach über die Rechlte der arbeitenden Frau, Hassunith über die körperliche Ausbildung der arbeitenden Frau. Nach der Wahl von Chawerotib; zum Arbeiterinnenrat wurde die Konferenz durch die Worte Adah Fischmans geschlossen, in denen sie der Meinung Ausdruck gab, daß der Geist, in dem die Konferenz gehalten wurde, auch den neugewählten Rat beherrschen und ihn zur produktiven Arbeit veranlassen möge. KULTUR. Beendigung des Leihrerstreiks. Diese erfolgte nach Annahme der Vorschläge des Waad Leumi am 10. Februar. Die Schulen wurden nach mehr als dreiwöchentlicher Sperrung wieder geöffnet. A- Universität. Die ersten Promotionen. Am 25. Jänner wurden in Gegenwart des Hochkommissärs 13 Studenten, darunter 2 Frauen, der Magistergrad von der geisteswissenschaftlichen Fakultät in feierlicher Weise überreicht. Die Immatrikulation der neuen Studenten. Diese fand am 7. Februar statt. Es war die vierte an der geisteswissenschaftlichen und die erste an der naturwissenschaftlichen Fakultät.

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