Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 15 (1932)
- Issue
- Heft 3-4 (März 1932)
- Article
- Der reorganisierte "Maschbir" [Nachricht]
- Date
- 1932-03-01
- Page
- Seite 127 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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worden, der 24 Kwuzoth, 14 Wohnungsgenossenschaftien, 28 .landwirtschaftliche Arbeitsgruppen, 11 landwirtschaftliche Schulen u a. m. angeschlossen sind. Der Umsatz war 1931: 68.141 Pfund, der Gewinn 3000 Pfund. 45 Prozent der verkauften Erzeugnisse waren Landesprödukte. Die Wirkung des Pfundsturzes auf die Preise. Die statistische Abteilung der Arbeiterorganisation hat am 15. Dezember 1931 die Preise von zwanzig wichtigen Waren gesammelt, und mit denen vom 15. September verglichen. Die Verteuerung betrug damals in Tel-Aviv 13 Prozent, in Jerusalem 10.5 Prozent. Für den Gesamthaushalt würde das eine Verteuerung von etwa 15 Prozent der Lebenskosten bedeuten. Inzwischen ist eine Aenderung infolge Rückgang der Lebensmittelpreise eingetreten. Da inzwischen auch des Pfund stieg, so muß abgewartet werden, welches schließlich das Endergebnis sein wird. Großhandelsindex (nach Commercial Bulletin): 1930 100. 1931: September 89.6, Oktober 99.9. Hier zeigt sich der Einfluß des Pfundsturzes, der sich vor allem auf die Importgüter auswirkte. Lehenskostenindex (nach Commercial Bulletin): 1922 100. 1931: September 53.2, Oktober 55.9. ARBEIT. Konferenz der Arbeiterinnen. Diese fand vom 23. bis 29. Jänner in Tel-Aviv statt. Adah Fischman hielt die Eröffnungsrede. Die Anzahl der Abgeordneten betrug 111, welche die Vertreterinnen von 12.000 Arbeiterinnen waren. Die Abgeordneten teilten sich, den Parteden nach, in: 92 der Palästinensischen Are beiterpartei, 9 Linke Poale-Zion, 10 Schomer Hazair. Im Laufe der Sitzung hielten folgende Genossinnen Vorträge: Hajutah Bussel über „Die Rolle der Frau in der Sicdlungsarbeit"; L. Bassewitsch: „Die Chawerah im Leben des Kibbus"; Hasiah: „Die Chawerah in dem Moschaw"; Rachel Janait: „Landwirtschaftliche Ausbildung" (Hachscharah). Bevor die zweite Sitzung geschlossen wurde, teilte idie Chaw. Hassiah mit, daß die Anstalten zur Ansiedlung die Beteiligung der'Frau bei der Unterschrift der Siedlungskontrakte in Beer-Tuwiah nicht anerkennen wollen. Folgender Vorschlag wurde ausgearbeitet: 1. Sofort eine Kommission zu den Besiedlungsanstalten zu entsenden mit folgenden Forderungen: Die Rechte der Frau, die an der Schwere der Siedlungsarbeit teilnimmt, nicht zu beeinträchtigen. 2. Die zentralen Anstalten der Arbeiterorganisation (Merkaz Haklai und der Waad poel der Organisation) zu beauftragen, Hilfe zu leisten in Erfüllung dieser gerechten Forderung. — Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen und 9 Chaweroth wurden in diese Kommission, gewählt. Es wurde ein Rechenschaftsbericht unter den Abgeordneten verteilt, der die Arbeit des Arbeiterinnenrates im Laufe von fünf Jahren, von der dritten Konferenz, April 1926, bis heute, umfaßt.