Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 15 (1932)
- Issue
- Heft 3-4 (März 1932)
- Article
- Orangengenossenschaften [Nachricht]
- Date
- 1932-03-01
- Page
- Seite 123 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Thema. Er schildert den Werdegang der ajten Oranjgenpflanzergenossenschaften „Pardess" und „Hachaklai". .Kein Zweifel, daß die Schwierigkeiten der neuen Orangenpflanzer auch diese zu einem Zusammenschluß zwingen werden. Sonst würden sie den Härodlern ausgeliefert sein, die nicht nur die Preise drücken, sondern auch die Frucht „am Baum" kaufen, wodurch die Pflanzer übervorteilt werden. Die Kooperative erlangt billigen Kredit für den Einkauf, sorgt für Verpackung, Sortenstandarid, Markterweiterung usw. Die neu zu schaffenden Kooperativen müßten sich auf ein Packhaus stützen, das als gemeinsames gebaut * werden würde. Die einzelnen Untergenossenschaften müssen lokale sein. Rockeach bespricht die nötAgen Einzelfestsetzungen an Hand der bisher gemachten Erfahrungein. In einigen Jankern wirft dann eine Kooperativen-Zentrale geschaffen werden. Die Eierproduktion. Das eben erschienene Bulletin 4 (Band V der Palestine Economic Society) gibt eine umfangreiche Untersuchung über die Eierproduktion Palästinas wieder, die von einem von der Regierung eingesetzten Komitee veranstaltet worden ist. Das Heft — 240 Seiten mit zahlreichen Tabellen versehen — stellt ein umfangreiches Werk dar, das auch sehjr ausführlich den Konsums der jüdischen Bevölkerung ergibt 401/2 Millionen Stück per Jahr, internationalen Markt für Eier behandelt. Eine approximative Schätzung des Für die arabische Bevölkerung ist die Schätzung noch schwerer als für die jüdische. Insgesamt wird die Konsumtion auf 67 Millionen geschätzt. Die Produktion wird von der Kommission auf 40,7 Millionen Stück bei den Arabern, 18 Millionen bei den Juden, zusammen 58 Millionen geschätzt. Der Import betrug 1930: 7,*7 Millionen Stück zum Durchschnittspreis von 2,40 Mil. Die „Tnuvah" zahlte aber den heimischen Produzenten durchschnittlich 4,54 Mil. Was die Rentabilität anbelangt, so gibt der Bericht eingehende Ziffern über diese in Moschawim und Kwuzoth. Das Werk enthält ferner eine Untersuchung der Fachfragen des Welthandels in Eiern u. a. m. Darlehen an Mittelständler. Der Keren Hajessod hat bisher an 186 Mittelstandssiedler in 14 Kolonien (insbesondere in Magdiel Bat Ghanan, Kfar Saba, Bnei Brak und Ramataim) insgesamt 68.552 Pfund an Darlehen, meist auf Pflanzungen gegen hypothekarische Sicherheit gegeben. Die Summen, bei denen die hypothekarische Eintragung noch? nicht durchgeführt ist, sind in dieser Ziffer nicht enthalten. Ein Washingtonhaus. Die Keren Kajemethvertreter Amerikas haben beschlossen, anläßlich der 200-Jahrfeier Georg© Washingtons, einen Wald auf dessen Namen in Palästina, in der Nähe des Balföur- und des Massarykhaines zu pflanzen. Präsident Hoover und Oberkommissär Wauchope sandten warme Zu Stimmungskundgebungen. Ein Monash-Hain. Zum Andenken an den verstorbenen Oberkommandanten der australischen Truppen im Weltkrieg, Sir John Monash, der Jude war, pflanzen australische Zionisten auf KKL Boden einen Monash-Hain. Verschiedene Nachrichten. Zwischen Gedera und Beer Tobia wird die Achuza I, New York, die schon die Kolonie Ra'nana gegründet hat, eine neue Kolonie anlegen. Die Gebäude der neuen Mädchenlehrfarm „Wizo" in Ness Zional sind fertig-