Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 15 (1932)
- Issue
- Heft 3-4 (März 1932)
- Article
- Bodenbereitstellung des KKL für die Ansiedlung der Tausend [Nachricht]
- Date
- 1932-03-01
- Page
- Seite 122 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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geplant, ferner für Hapoel Misrachi 550 Dunam zwischen Bnei Brak und Petach Tikwah und 100 Dunam zwischen dieser Kolonie und Hiria. Wie erinnerlich soll jeder Siedler 12—15 Dunam erhalten, sieben davon sind für Orangen, 21/2 für Gemüsegarten bestimmt. Die PEC gibt einen Kredit für Käuserbau von 100 Pfund, die vom 5. bis 12. Jahr zurückzuzahlen sintö. Die Siedler selbst investieren 30 Pfund. Der Rest auf die Kosten, ca. 180 Pfund, wird von einer neugebildeten Pflanzungskreditgesellsohaft auf zweite Hypothek gegeben. Die Frage der Konsolidierung. Die Jewish Agency hat eine Fachkommission zum Stadium der Lage und Aufstellung eines Programme« in bezug auf die Vollequipierung der noch nicht konsolidierten Siedlungen eingesetzt. Zitrus-Komitee. In der Sitzung vom 14. Jänner der von der Regierung eingesetzten Zitruskommission erschien Mr. Stead, Direktor des Hamdelsdepartements und äußerte sich über die einzelnen Fragen. Direktor Rockeach verlangte hauptsächlich Abschaffung der Zölle für alle Packmaterialien, eine Bemühung der Regierung bei den einzelnen Ländern wegen Zollermäßigungen, Vorzugsbehandlung im Empire. Ein arabisches Mitglied verlangte ein Verbot neuer Anpflanzungen der Hauptsorte Schamuti, dafür soll die im Sommer reifende Valenciaorange angepflanzt werden. Mr. Stead lehnte diesen letzteren Vorschlag ab. Was die Zölle für Packmaterial betrifft, r>o stellte er deren Abschaffung in Aussicht. Die Zollverhandlungen mit den verschiedenen Ländern seien natürlich schwierig. Bezüglich Präferenz werde er sein möglichstes tun. Es wurden ferner die Mängel in der Verschiffung besprochen. Die Zitruskolonien. Ben Israel setzt in „Boustn'ai" Nr. 45 seine Untersuchungen über die Zitruspflanzungen fort (siehe Nr. 1/2, S. 60). Die Zahl der Bewohner derselben war 5690: 27.661, davon 22.566 in privaten Kolonien, 1650 in Picakolonien, 3045 in den Keren Hajessadsiedlungen. Die überwiegende Mehrheit davon, 19.485, entfallen auf Judäa. Zwei Drittel sämtlicher am Lande wohnender Juden leben in den Zitruskolonien. 82o/0 der Pflanzungen trugen 5690 noch keine Früchte. Per Kopf der Bewohner entfielen (ohne Sichron Jakob) 5690: 10.9 Dunam (Gesamtfläche 299.643 Dunam). Im Jahre 5682 war nach der Zählung der Regierung die Gesamtfläche Palästinas 26,023.212 metrische Dunam. Darauf gab es 822 Dörfer mit 514.315 Seelen, d. s. 51 Dunam per Kopf, gegenüber einer fünfmal so dichten Ansiedlung in den jüdischen Pflanzungskolonien. Sicherlich beeinflussen diese auch die arabische Siedlung in bezug auf Dichte günstig. Im Distrikt Jaffa z. B., wo die stärkste jüdische- Pflanzungskolonisation zu verzeichnen ist, zählte man damals 30 Dörfer auf 412.000 Dunam mit 17.605 Seelen, d. s. 33,4 Dunam per Kopf. Im Bezirk Ber Seba, wo es keine jüdische Ansiedlung gibt, ist der Durchschnitt 171 Dunam, im Tale von Jericho, wo der Bofden für Pflanzungen geeignet ist, sogar 734 Dunam! Die Struktur der Besiedler der PflanzungskoJ.onien war die» folgende: In den privaten Kolonien waren 52,5 o/o der Besitzer ortsanwesend, 47,5 o/o lebten außerhalb der Siedlung. Bei den KH-Siedlungen entfielen von den Siedlern auf Moschawim 53,4o/0, auf Kwuzoth 37,5o/o, auf Mädchenwirtschaften 9,1 o/0t In den Kolonien gab es 1137 Handwerker, d. h. einen amf 25 Seelen. Ungefähr die Hälfte von ihnen hängt von der Entwicklung der Bautätigkeit ab. Orangengenossenschaften. In „Boustn'ai" schreibt Rokeach über dieses