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Palästina · 1932-03-01 · Heft 3-4 (März 1932) · p. Seite 121

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 3-4 (März 1932)
Article
Die Vergebung der Böden von Wadi el Chawereth [Nachricht]
Date
1932-03-01
Page
Seite 121 (sequence 2)
Language
German
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Kolonisten der zweiten Generation. Auch diese» Gruppe hofft, die notwendigen Gelder für den Beginn der Vorarbeiten zu erhalten und in aller Kürze an ihre Ansiedlung schreiten zu können. Insgesamt schätzt man die für die Kolonisation zur Verfügung gestellten Böden auf 10.000 Dunam., Was die Ansiedlung des Mittelstandes betrifft, so ist, abgesehen von dem oben erwähnten Versuch von Jachin noch nichts Definitives getan worden. Zu erwähnen wäre hier noch die Initiative von Zwi Libermann, einer der ältesten Kolonisten von Nahalal, der mit jungen Arbeitern in den verschiedenen Teilen des Landes in Verbindung getreten ist und deren im Auslande wohnenden Familien etwa je 500 Pfund in Erez Israel investieren können. Dieses Kapital würde für die Anlage einer Onangenpflanzung genügen, die die jungen Leute bearbeiten sollen* bis ihre Verwandten selbst nach Palästina kommen können. Man rechnet, daß hier schon 80 Familien unter diesen Bedingungen Geld investieren werden und es besteht begründete Hoffnung, daß der Plan gelingen wird. Die Ansiedlung des Mittelstandes bietet große Aussichten. Das Kolonisationsdepartment der Jewish Ageney, die Organisation der Kolonisten und andere Vereinigungen arbeiten einen gemeinsamen Plan für die Besiedlung von Wadi el Chawereth aus. Außerdem kann auch eine Fläche von mehreren 1000 Dunam KKL-Boden, der von den südafrikanischen Juden in der Nähe von Nathania erlöst worden ist, für diesen Zweck verwenfdet werden. Die Realisierung dieses Kolonisationsplanes ist außerordentlich wichtig, sowohl an sich, als auch dadurch, daß er ein Bindeglied zwischen den Juden im Galuth und in Palästina schafft. Von den Aufforstunigsarbeiten des KKL. Der KKL besitzt etwa 20.000 Dunam Gebirgsland, 8000 davon in Nahalal auf den Hügeln von Nazaretji. Eine Gruppe von Baumpflanzern hat sich an einem Punkte dieser Hügel niedergelassen. Diese Siedlung nennt sich Kfar Hachoresch; ihr Boden ist auch für Obstkulturen geeignet, und 40 Familien könnten hier ihr Auskommen finden. Es werden Waldbäume angepflanzt, obwohl die arabischen Nachbarn die Setzlinge immer wieder ausreißen, und die Gruppe Hazafon, die den Balfour-Wald angelegt hat, wird jetzt Pflanzungen in Medjdel, westlich von Nahalal, übernehmen. Der KKL hat drei Waldhüter für dieses Gebiet angestellt, die von den Behörden als Gendarmen anerkannt sind, Uniform und Waffen tragen. Bödenbereitstellung des KKL für die Ansiedlung der Tausend. Wie \n Nr. 1/2, S. 60, berichtet, sollen 500 bis 600 Arbeiterhäuser in den Kolonien errichtet werden. Der Keren Kajemeth hat 600 Dunam bei Herzliab für den Zweck angekauft und prinzipiell beschlossen, auch in Rechoboth einige 100 Dunam zu kaufen, wofür die PEC dem KKL 3000 Pfund leiht. Ferner wird der KKL 680 Dunam in Petach Tikwah und 200 Dunam in Rechoboth, die heute von anderen Gruppen besetzt sind jenem Zwecke widmen, ebenso 70 Dunam Waldboden in Magdiel, wozu angrenzend vom KKL weitere 200 Dunam bei Kfar Mlal gekauft wurden. All diese Böden sind für Einzelsiedler bestimmt. Für Gruppeaisiedlung wird der Kauf von 250 Dunam bei Raanana und 670 Dunam in Petach Tikwah

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