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Palästina · 1932-03-01 · Heft 3-4 (März 1932) · p. Seite 117

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Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 3-4 (März 1932)
Article
Die Zulässigkeit hebräischer Telegramme [Nachricht]
Date
1932-03-01
Page
Seite 117 (sequence 2)
Language
German
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beamte vorhanden seien. In der Resolution, die vom Rat angenommen wurde, wird der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß die Palästinaregierunjg von Zeit zu Zeit die Frage neu prüfen werde. Freveltaten. Im Walde des KKL bei Nahalal wurden 2500 junge Bäume entwurzelt, auf den Haifadünen des KKL 800 Eukalyptusbäume. — Auf der Jaffastraße wurde am 24. Jänner eine Bombe gefunden. — Zejm Beduinen wurden wegen Störung der Arbeiten in Tel Monfd verhaftet. Verschiedene Nachrichten. Zum Privatsekretär des Oberkommissärs ist Mr. Eastwood, Beamter des Colonial Office, ernannt worden. Der frühere Sekretär Mr. Cust wurde ins Staatsdepartment versetzt. — Mr. Bryant, der sich als Polizeikommandant bei den Unruhen 1929 ausgezeichnet hjat, ist tötlicji verunglückt. JEWISH AGENCY. Unterhandlungen mit der Regierung. Am 2. Februar sprachen Dr. Brodetzky und Mr. Avigdor Goldsmid bei Sir P!h. Cunliffe-Lister vor. Es wurden die Fragen der Landentwicklung, des Bodenkaufes und der Einwanderung erörtert. Störung der Vorlesung von Bentwich durch Revisionisten. Am 10. Februar hielt Bentwich seine Antrittsvorlesung als Inhaber des Weizmann-Lehrstuhls für internationales Recht und Frieden. Revisionisten störten die Vorlesung- Die Polizei verhaftete zwölf Demonstranten. Bentwich schloß seinen Vortrag mit dem Vorschlag, Jerusalem zum Zentrum der Weltfriedensbewegung zu macjhen. Das Disziplinargericht hatte vier revisionistische Studenten auf ein Jahr und zehn für das laufende Semester wegen der Demonstrationen verwiesen, später aber wieder begnadigt. Tagung der Delegiertenkammer. Vom 29. Februar bis 4. März tagte die zweite Versammlung der Assefath Haniwcharim. Dr. Arlosoroff berichtete über die ablehnende Haltung der Regierung gegenüber allen Forderungen der JA, wie Erweiterung der Einwanderking, Erhöhung der Subvention für die. Schulen, Beschäftigung jüdischer Arbeiter bei öffentlichen Arbeiten usw. Die Assefath Haniwcharim bestätigte in einer einmütig gefaßten. Erschliessung ihre in den Sessionen von 1931 und 1930 betreifis gefaßte Resolution, in der erklärt wird, „der Jischuw werde keinerlei parlamentarische Institution anerkennen, bezw. an ihr teilnehmen, die die Tendenz verfolgt, die Entwicklung des Jüdischen Nationalheims zu hemmein". Die neuerlich gefaßte Resolution enthält noch den Nachsatz: „Die politische Situation rechtfertigt keinerlei Aenderung in dieser Haltung, sondern im Gegenteil: sie bekräftigt sie." Die Assefath erörterte auch von den Revisionisten eingebrachte Resolutionsanträge gegen die Vorschläge einer arabisch-jüdischen RounÜ-Table-Konferenz, sowie betreffend die pan-islamitische Konferenz, die Pläne zur Schaffung einer arabischen Föderation und die Forderung nach Nonrcooperation mit der britischen Regierung. Die Assefath befaßte sich auch! mit einem Antrag der Allgemeinen Zionisten gegen die Idee der Einteilung Palästinas in einen jüdischen und einen arabischen Kanton. Einmütig faßte die Assefath eine Entschließung betreffend den Palästina-

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