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Palästina · 1932-03-01 · Heft 3-4 (März 1932) · p. Seite 116

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 3-4 (März 1932)
Article
Die Bodenpacht vom KKL in Wadi el Chawereth [Nachricht]
Date
1932-03-01
Page
Seite 116 (sequence 1)
Language
German
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IRI
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Die Bodenpacht vom KKL in Wadi el Chawereth. Wie in Nr. 1/2, S. 55 mitgeteilt, hat die Regie&rung den KKL ersucht, ihm Baden für ca. 2 Jahjre in Pacht zu geben, um die eingesungenen Bdduinen nicht mit Gewalt entfernten zu müssen. Das Abkommen wurde abgeschlossen und der KKL gesichert, daß» längstens nach Ablauf der Pachtzeit, am 1. Oktober 1933, der Boden für ihn frei werde. Es sind ca. 3000 Dunam. Die Regierung zahlt dem KKL außer der Pacht auch eine größere Entschädigung. Die Beduinen dürfen keine auf Dauer' berechnete Anlagen machen und eirwieErben durch die Pacht keine neuen Rechte. Die Konzession für die heißen Quellen von Tiberias. Im Regierungshause von Haifa wurde zwischen Bernhard Rosenblatt, dem Gründer der Gesellschaft für die heißen Quellen und dem Bürgermeister von Tiberias ein Vertrag geschlossen, wonach diese die Quellen am 28. Oktober übernimmt unld sich verpflichtet, sofort an die mofderne Ausgestaltung der Bäder zu gehen. Von der Regierung erhielt die Gesellschaft die Konzession für weitere 40 Jahre, nach der eine „Hot Springs Company" mit 4(1-000 Pfund Kapital gegründet werden soll. Aufhebung der Sotndersteuer auf Oriangen. Die Regierung hatte den Pflanzern eine Steuer von 7 Müs per Kiste zur Bekämpfung einer Baumkrankheit auferlegt. Auf Protest der jüdischen urid arabischen Pflanzer beim High Commissioner wurde die Steuer zurückgezogen. Die Kosten der Räucherung der kranken Bäume soll von denen Eigentümern getragen werden. Besuche des Oberkommissärs. Sir Arthur Wauchope besuchte die Mädchenfarm bei Jerusalem, die Kolonie Kirjath Anawim, weihte am Neujahrs tag' der Bäume in Mozza eine neue Baunipflanzung ein, nahm Teil an einer Sitzung des Jerusalemer Rotary Club, bei welcher er sagte, er habe den Eindruck, die Elemente des Landes seien zwar verschieden, aber einander nicht feindlich. Am 25. Jänner wohnte er der ersten Promotion an der Universität bei. Die britischen Streitkräfte. Im britischen Unterhaus erklärte Sir Phälipp Sassoon, Palästina und Transjondanien bildeten einen Militärbezirk. Es sind dort zwei Bataillone, eine Panzerautokompagnie und zwei Schwadronen Luftstreitkräfte stationiert. Außerdem besteht die transjor'danische Grenzmacht. Befehlshaber ist der Kommandant der Luftstreitkräfte. Die Gesamtkosten betrugen 650.000 Pfund, das sind um 170.000 Pfund mehr als normal. Die Palästina-Regierung trage hiezu 55.000 Pfund bei unfd trägt Kosten von 49.000 Pfund für lokale Dienste. Die Ausschüsse der Verwaltung. In einer Pressekonferenz verlangte der politische Vertreter der Exekutive der JA, Dr. Arlosoroff, idie Heranziehung von Vertretern der Bevölkerung in die verschiedenen Ausschüsse der Regierung v(Hafen, Straßen, Steuerrieform, Zölle usw.). Nur bei Beratung der Arbeiterschutzgesetzgebung sind solche beigezogen worden. Die Zulässigkeit hebräischer Telegramme. Bekanntlich Üat ein jüdischer Bürger sich beim Völkerbund (Mandatskommission) beschwert, daß ein Telegramm in hebräischer Sprache von den palästinensischen Aemtern nicht zur Aufgabe angenommen wird. Der BeHchter statter, Dr. Büppel, bekämpfte die von der Palästina-Regierung angeführten Gründe, —vor allem technische Schwierigkeiten und große Kosten — da gejaügen4 jüdische Telegraphen-

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