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Palästina · 1932-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1932) · p. Seite 56

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Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1932)
Article
Der Highcommissioner über die jüdische Kolonisation [Nachricht]
Date
1932-01-01
Page
Seite 56 (sequence 2)
Language
German
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ration der „Kraft und dem Idealismus" der jüdischen Siedler Beifall gezollt und davon erwähnen lassen, daß er einen tiefen Eindruck von den praktischen Segnungen der jüdischen Kolonisation für das Land erhalten habe, Pro-Palestine-Komitee in Amerika. Auf einer Konferenz, die am 17. Jänner in New-York stattfand, wurde ein American-Palestine-Committee gebildet. Der Vizepräsident von U. S. A., Charles Curtis, hielt eine Ansprache, auch wurde eine Botschaft Hoovers verlesen. Unter den Mitgliedern befindet sich der Landwirtschaftsminister Hyde, zahlreiche Senatoren, darunter Mr. Bor ah, sowie andere öffentliche Funktionäre, Abgeordnete usw. Prof. Elwood Mead ist gleichfalls dem Komitee beigetreten. AUSSENHANDEL. Juni-August 1931. (Reiner Warenverkehr in pal. Pfund laut Coinmercial Bulletin. Vorjahr in Klammer.) Juni Juli August Einfuhr 485.286 (492.051) 505.594 (540.736) 417.518 (523.408) Ausfuhr 46.261 ( 83.734) 74.981 (107.852) 59.786 ( 98.631) Wiederausfuhr 11X92 ( 2D.5.0) 31.322 ( 12.334) 10.351 ( 9.146) Durchfuhr 10.997 ( 10.204) 11.715 ( 13.866) 9.304 ( 7.629) Der Orangenexport. Von September bis November 1931 wurden rund 500.000 Kisten exportiert, gegen 263.000 im Vorjahr. Rund zehn Prozent davort waren Grape fruit. Die Preise waren niedrig, in England erzielten die Kisten zu 144 Stück Orangen im Durchschnitt 8 Shilling (tiefster Preis 6, höchster 10/6), Grapefruit von 11 bis 20 Shilling. In Deutschland Orangen die Kiste 5 bis 91/2 Mark. Die niedrigen Preise sind die Folge der nahezu verdoppelten Quantitäten. Auch war der Durchschnitt der Früchte nicht genügend reif, dio Konkurrenz Spaniens dieses Jahr sehr groß und all das in einer Zeit tiefstef wirtschaftlicher Depression. Erfreulicher Weise sind im Jänner die Preise bis auf 13 Shilling gestiegen. VERKEHR. Die Hafeneinrichtungen. In einem Vortrag in Tel-Aviv wies Ing. Gut kürzlich darauf hin, daß die Orangenverschiffung rasch steigt und in einigen Jahren 10 Mil» lionen Kisten erreicht haben w^rd. Die Haf€nf:#»riehtungen zur Verschiffung solcher Quanten, zusammengedrängt auf 105 'Tage, würden Millionen Pfund verschlingen. Er schlug daher vor, nach Muster von Australien, in dem Hafen von Jaffa eine künstliche Insel zu errichten. Auf dieser soll ein hoher Turm gebaut werden, an dem Schiffe ankern können. Ein zweiter soll am Strand errichtet werden. Mittels Drahtseilhängebahn sollen die Kisten von einem zum anderen und mittels Zugbrücke auf die Schiffe befördert werden. Die Kosten dieser Einrichtung betrügen höchstens 100.000 Pfund. Touristen. September: 4474 und 3941 Rückkehrer. BEVOELKERUNG. Die Volkszählung. Ueber die Zunahme der jüdischen Bevölkerung berichtet der Artikel von Dr. Arthur Ruppin in diesem Hefte. Allgemein ist die hohe Zahl der muselmanischen Bevölkerung aufgefallen. Im Simpson - Bericht war die Zahl der Muselmanen mit rund 690.000 Köpfen für Mitte 1930 angegeben worden, die natürliche Zunahme jährlich mit durchschnitt-

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