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Palästina · 1931-07-01 · Heft 7-9 (Juli 1931) · p. Seite 261

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
14 (1931)
Issue
Heft 7-9 (Juli 1931)
Article
Probleme der Finanzierung des Palästina-Aufbaues
Date
1931-07-01
Page
Seite 261 (sequence 13)
Language
German
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städtische Hypothekarkredite zu 7 Prozent, langfristige Kredite 26X an private Orangenpflanzer zu 7 Prozent und landwirtschaftliche oder Bodenkaufkredite an den K. K. L. selbst zu 2 Prozent, ergeben — nehmen wir an zu gleichen Teilen investiert — noch immer einen Durchschnittszins von 6 Prozent (wenn man von Kommission, Spesen usw. absieht). 3. Der Investment-Trust allein kann durch ein genügend großes Eigenkapital dem Käufer seiner Obligationen eine zusätzliche Sicherheit für sein Investment und — bis die Obligation an der Börse eingeführt ist — für die Realisierbarkeit seiner Anlage bieten. Die Grundfrage im Zusammenhang mit dem Investment-Trust ist die, ob in der Tat eine so große finanzielle Organisation, die es ihren Investors schuldig ist, nach gesunden geschäftlichen Methoden zu verfahren und ihre Gelder, sei es als Investition, sei es als Kredit nur in werbenden, rentablen Anlagen zu suchen, sich in der Tat an die Bedürfnisse einer Volkskolonisation anpassen kann. Ich glaube gerade aus den Erfahrungen der Palestine Economic Corporation (die immer nach diesen Methoden hat verfahren wollen, dabei oft mehr als vorsichtig vorgegangen ist und auf Grund ihrer übertrieben amerikanisierten Leitung gerade in Gefahr gestanden hat, sich in eine nicht allzu „spendid" -isolation im Jischuw hineinzutreiben) herauslesen zu können, daß glücklicherweise eine positive Lösung dieser Frage durchaus möglich ist. Die P. E. C. hat Mittel und Wege gefunden, um neben ihren großen Investments, wie z. B. ihre Beteiligung an der Toten Meer-Konzession, am King^ David-Hotel oder am Haifa Bay-Kauf, auf die verschiedenste Art und Weise in wichtige Teilgebiete des Bereiches, den ich oben als Volkskolonisation bezeichnet habe, vorzustoßen. Das ist eine Tatsache, gleichgültig, ob wir in allen Einzelheiten mit ihrem Verfahren und ihren Plänen einverstanden sind oder nicht. Ihre Tätigkeit auf diesem Gebiete schließt ein: Genossenschaftskredite durch die Centraibank, Baukredite in der Arbeitervorstadt bei Tel-Aviv, Bau- und Equipementkredite der Arbeitersiedlung bei Chedera, Anleihe an den J. N. F. für Kischon- Drainage, Baukredite für Kolonisationshäuser in Rechoboth, Kredit an die Kolonie Chedera zum Chausseebau zur Eisenbahnstation, Kredit für den Bau von Orangenpackhäusern in Rechoboth, industrielle Kredite. Nehmen wir, um weiter zu illustrieren, diese industriellen Kredite auf einen Augenblick für sich, so ergibt sich: im Jahre 1928 wurden 16 Anleihegesuche bestätigt, auf die ein Kredit von zirka 4500

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